(SFB-Frauenredaktion) Die Sportfreunde aus Bieswang haben ein 7:0- Torfestival gegen schwache Langlauerinnen gefeiert. Mit fünf Siegen in Folge und 19 Punkten auf dem Konto bleiben die Bieswangerinnen weiterhin auf dem zweiten Tabellenplatz in der Kreisliga.
Bieswang war von Beginn an spielbestimmend und hatte gute Chancen, die jedoch ohne Erfolg blieben. In der 44. Minute erlöste Anna-Lena Gruber ihr Team und eröffnete den Torreigen, als sie nach einem Pass von Hanna Schmidt aus zehn Metern flach zur verdienten 1:0-Führung einschob.
Drei Minuten nach Wiederanpfiff verwandelte Stefanie Schmidt einen gepfiffenen Handelfmeter zum 2:0. Nach einem schönen Doppelpass von Steffi und Lena Schmidt traf die SF-Kapitänin Lena in der 56. Minute mit einem Flachschuss aus fünf Metern. Nur weitere drei Minuten später erhöhte Lina Grimm mit einem Nachschuss aus acht Metern auf 4:0. Langlau kam nicht ins Spiel und die SFB-Torfrau Saskia Kolb musste im gesamten Spiel nur zwei Schüsse auf das heimische Tor parieren.
Das 5:0 der Schmidt-Elf gelang nach einem Rückpass von Lena auf Steffi Schmidt, die den Ball im linke Toreck platzierte. Nach einem Foul an Steffi Schmidt im Strafraum, trat Anna-Lena Gruber in der 75. Minute zum Elfmeter an, doch die Langlauer Torfrau wehrte den Schuss ab. In der 81. Minute hatte dann Laura Käfferlein ihre Torprämiere in der Kreisliga, als Steffi Schmidt von der Grundlinie in die Mitte passte und Laura Käfferlein aus zwei Metern zum sechsten Bieswanger Tor einschob. Mit ihrem dritten Tor in diesem Spiel erhöhte Steffi Schmidt nach schönem Passspiel mit Lena Schmidt auf den 7:0- Endstand. Durch bessere Chancenverwertung, vor allem in ersten Hälfte, hätte der Heimsieg noch viel höher ausfallen können.
Am kommenden Sonntag, 16. November, spielen die Sportfreunde Bieswang bereits um 12.45 Uhr zuhause gegen den FV Obereichstätt II.
SF Bieswang:
Saskia Kolb, Marisa Haub, Tamara Kastenhuber, Jennifer Jakob, Julia Jakob, Sabine Stettinger, Trixi Raab, Lena Schmidt, Hanna Schmidt, Stefanie Schmidt, Anna-Lena Gruber, Lina Grimm, Laura Käfferlein, Miriam Glöckel und Carolin Schmidt.
Sportförderung wurde wieder eingeführt.
Einstimmig hat der Stadtrat die im Jahre 2004 abgeschaffte Sportförderung nun wieder eingeführt. Nachdem der der erste Versuch von Stadttrat und SPD-Fraktionsvorsitzenden Gerhard Gronauer im Februar 2014 gescheitert war wurden die Richtlinien jetzt von einem Arbeitskreis vorgelegt und einstimmig beschlossen.
Gut einen Monat vor der Kommunalwahl, Anfang Februar 2014 hatte der SPD-Fraktionsvorsitzende Gerhard Gronauer einen Antrag auf Wiederbelebung der Sportförderung gestellt. Diese war von der Stadt Pappenheim im Rahmen zahlreicher Sparbeschlüsse im Jahr 2004 abgeschafft worden. Wegen der zeitlichen Nähe zur Kommunalwahl und auch wegen inhaltlicher Änderungswünsche wurde dieser Antrag auf Wiedereinführung der Sportförderung damals von Stadtrat Walter Otters gestoppt und im allseitigen Einvernehmen vertagt.
Nun hat sich ein Arbeitskreis erneut mit dem Thema beschäftigt und im städtischen Haushalt 12.000 Euro für die Förderung des Sports in Pappenheim vorgesehen.
Demnach soll dieses Geld für drei Bereiche verausgabt werden. Diese wurden festgelegt mit Anschaffungen und Reparaturen, der Jugendförderung und einer Entschädigung für Vereine, die ihre Plätze für die Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Bei letzterem geht es im Wesentlichen um die B-Plätze der drei Pappenheimer Fußballvereine.
Drei Sportvereine haben in diesem Jahr Anträge für eine Förderung gestellt. Dabei handelt es sich um den SV Übermatzhofen, der 6.400 Euro in einen Rasenmäher investiert hat, den TV Pappenheim, bei dem 2.500 Euro für Bodenreparaturen angefallen sind und der SV Osterdorf, der Zuschüsse für zwei Tischtennisplatten im Wert von 1.400 Euro haben möchte.
Auf Vorschlag des Arbeitskreises Sportförderung beschloss der Stadtrat einstimmig, jeden der gestellten Vereine mit der Hälfte des beantragten Betrages finanziell zu unterstützen.
Von den verbleibenden 6.850 Euro der Sportförderung werden 500 Euro an den Turnverein Pappenheim für den Hallenunterhalt bezahlt. Je 500 Euro werden an die Sportfreunde Bieswang, die TSG Pappenheim und den SV Übermatzhofen für den Unterhalt ihrer Spielfelder überwiesen und die TSG Pappenheim bekommt noch 200 Euro für die Nutzung ihrer Sportanlagen durch den Schulsport und den Tauziehwettbewerb beim Volksfest. Der Restbetrag von 4.650 Euro soll im Rahmen der Jugendförderung an alle Vereine mit Jugendarbeit fließen.
Remis im Pappenheimer Lokalderby
(SF Bieswang Redaktion) Unentschieden endete das Lokalderby der A-Klasse Süd zwischen den Sportfreunden aus Bieswang und der TSG Pappenheim.
Im mit Spannung erwarteten Derby trennten sich die Bieswanger und Pappenheimer brüderlich mit 0 : 0. Die zahlreichen Zuschauer sahen bei herbstlichem Bilderbuchwetter die Gastgeber mit dem besseren Start. Bereits nach fünf Minuten lief Stephan Hoyer mutterseelenalleine auf das TSG-Gehäuse zu, schoss aber drüber. Auch Bernd Gronauer wurde wenig später schön freigespielt, konnte aber noch von der TSG-Abwehr geblockt werden. Auf der Gegenseite verzog Florian Keller nach einem schönen Solo und auch Daniel Botos konnte einen abgewehrten Ball im Nachschuss nicht im Tor von Johannes Straßner unterbringen. Die richtig dicken Chancen hatte aber die heimische Wenzl-Elf, als erneut Stephan Hoyer und Karl Hüttinger alleine auf TSG-Torwart Hüseyin Palta zuliefen, Letzterer scheiterte an der Lattenunterkante. Gehörte die erste Halbzeit den Sportfreunden, so drehte sich das Blatt nach dem Wechsel. Bieswang konnte kaum noch offensive Akzente setzen, Pappenheim investierte mehr in die Partie und erspielte sich auch Einschussmöglichkeiten. Aber den TSG´lern gelang es mit nicht zwingenden Chancen durch Florian Keller, Michael Thomas und John Meister nicht, ein Tor zu erzielen. Dagegen brachte Richard Weddige nach Querpass von Bernd Gronauer bei der einzigen SF-Chance in Hälfte zwei den Ball im Gäste-Tor unter, doch der ansonsten gut leitende Schiedsrichter Helmut Bößhenz erkannte für viele sehr gut erkennbar irrtümlich auf Abseits. Trotz des 0 : 0 sahen die Fans beider Lager eine ansprechende Partie. Am Ende war es in gewisser Weise für Pappenheim glücklich, da die heimische Elf die klareren Tormöglichkeiten besaß und das einzige Tor des Nachmittags keine Anerkennung fand. Lobend zu erwähnen ist noch das faire Spiel sowie das anständige Verhalten der Zuschauer.
SF Bieswang: Johannes Straßner, Alexander Reitlinger, Daniel Hüttinger, Florian Schwenk, Thomas Schwenk, Stephan Hoyer, Samuel Hilgart, Willi Grimm (81. Markus Henle), Richard Weddige, Karl Hüttinger (60. Max Pfaller), Bernd Gronauer.
Lokalderby steht an
(dsf Bieswang) Am kommenden Sonntag steht in der A-Klasse Süd mit dem Lokalderby der beiden Pappenheimer Fußballvereine SF Bieswang und TSG Pappenheim ein Fußballklassiker auf dem Programm. Beide Teams sind hoch motiviert und spannende 90 Minuten sind in Bieswang vorprogrammiert. In Fußballspiegel, der seit 24 Jahren zu jedem Heimspiel der Sportfreunde erscheint, wird die Besonderheit der Begegnung hervorgehoben.
Sind die Sportfreunde endlich in der Spur?
Aufgrund der letzten Ergebnisse kann man zu der Meinung gelangen, dass man endlich in der A-Klasse angekommen ist. Sieben Punkte aus den letzten drei Spielen (wäre das Last-Minute-Gegentor in Wellheim nicht gewesen wären es neun Punkte) und ein Platz im einigermaßen sicheren Mittelfeld lassen dieses Zwischenfazit zu. Im August und September hat man sehr harte Zeiten durchlebt. Für die jahrelang erfolgsverwöhnten Bieswanger war und ist es eine neue Situation, in der A-Klasse zu spielen. Vor ziemlich genau einem Vierteljahrhundert war es letztmalig der Fall.
Holger Wenzel beim Lokalderby am 24.04.2004
Was sagt die Tabelle aus?
Ein Quartett, bestehend aus Raitenbuch, Schernfeld, Dollnstein und Workerszell gibt aktuell den Ton an. Kein Team konnte sich bisher absetzen. Gleich dahinter rangieren Pappenheim und Ochsenfeld und nehmen die Lauerstellung ein. Nennslingen, Wellheim und wir bilden derzeit das Mittelfeld, ehe mit Obereichstätt die akute Abstiegszone beginnt. Sehr düster sieht es für Marienstein, Burgsalach und Grafenberg II aus. Diese Teams sind schon etwas abgeschlagen und es wird schwer werden, den Anschluss an das Mittelfeld bzw. die Nichtabstiegsränge herzustellen.
Die TSG Pappenheim zu Gast in Bieswang
Pappenheim scheint richtig heiß auf die Partie zu sein, da sind wir uns ganz sicher. Hoffentlich sind auch die Sportfreunde entsprechend eingestellt ! Eigentlich müsste weder Trainer Michael Thomas auf Pappenheimer Seite noch Alois Wenzl auf der Bieswanger ihre Teams einstellen und motivieren. Im Gegenteil: ein Selbstläufer in puncto Einstellung, Willen und Leidenschaft wäre normal. Hoffentlich kommt es so weit, denn dann kann man sich schon auf ein rassiges Derby freuen. ABER: bitte die Fairness nicht vergessen ! Jeder will auch in den nächsten Wochen und Monaten spielen können.
Die Zeiten ändern sich, nichts ist statisch …………
Waren die Bieswanger lange Zeit dominant und den Pappenheimer überlegen, so kann man getrost davon sprechen, dass sich die Zeiten geändert haben. Pappenheim und Bieswang begegnen sich auf Augenhöhe. Die TSG verfügt mittlerweile über viele gute Spieler und hat somit Konstanz in ihren Reihen. Die sportliche und finanzielle Misere ist überwunden, eine Aufbruchsstimmung unübersehbar. Die Belohnung dafür gibt es auf dem Platz und daneben. Zuschauer, Fans, Spieler und der Verein hält zusammen.
Szene aus dem Lokalderby 24.04.2004
Auch das Spiel der Reserve wird es in sich haben
Beide Reserven spielen bislang eine gute Saison und haben sich im vorderen Bereich der Tabelle eingenistet. Für ganz oben wird es aber nicht reichen, denn TürkGücü aus Eichstätt ist zu gut und dominant. Das Leistungsvermögen beider Teams wird ziemlich gleich sein, die Tagesform wird wohl entscheiden. Sicherlich wird das Spiel spannend und sehenswert sein.
Und nun zur Ersten der Bieswanger Sportfreunde
Aufgrund der jungen Elf, die wir haben, wird es so sein, dass gar nicht allzu viele Spieler ein Punktspiel im Seniorenbereich bisher miterlebt haben. Eine Premiere muss doch glücken, oder !? Trainer Alois Wenzl als „alter Fuchs“ hat dagegen schon sehr viele Spiele gegen die Pappenheimer gespielt und auch allgemein viel Erfahrung gesammelt. Er wird seine Elf entsprechend auf das Spiel einstimmen und vorbereiten. Die Jungen müssen nur gut zuhören, was der Übungsleiter sagt und das beherzigen. Insofern darf Bieswang nicht überrascht sein, wenn es gleich von Anpfiff weg mit Schwung und Elan los geht. Entscheidend wird auch sein, inwieweit die starke TSG Offensive sich austoben darf. Hier muss man durch konsequentes und durchdachtes Spiel einen Riegel vorschieben. Auf dieser Grundlage eigene Tore erzielen, eine gute Tagesform haben und schon könnte es mit einem oder drei weiteren Punkten klappen. Man darf auch gespannt sein, ob die TSG mit einer Übermotivation ein Problem bekommt. Wir warten dahingehend mal ab und müssen auf der Hut sein. Nico Käfer (Grippe) und Stephan Hoyer (Vereinsausflug) werden heute nicht zur Verfügung stehen. Wir hoffen zusammen mit den Zuschauern auf zwei faire Spiele, viele Tore und ein gutes Miteinander unter den Anhängern und Verantwortlichen! Es ist nur ein Spiel.
Sparkassenscheck für die Tennisjugend
(Ludwig Schütz) Im Rahmen des Förderprogramms für die Pappenheimer Tennisjugend hatte der TC Pappenheim Julia Weißlein, die neue Filialleiterin der Sparkasse in Pappenheim auf dem Tennisgelände zu Gast.
Zusammen mit Ersten Bürgermeister Uwe Sinn, Verwaltungsrat der Sparkasse Mittelfranken Süd, überreichte Julia Weisslein einen Scheck in Höhe von € 500,00 an den Vorsitzenden des TC Pappenheim Ludwig Schütz und die Jugendwartin Katja Stehr.
Zahlreiche Kinder der Trainingsgruppen hatten sich zu diesem Ereignis eingefunden. „Damit ist unser Wintertraining gesichert“, bemerkte die Jugendwartin erfreut. Mit dem jungen Nachwuchstrainer Mario Filipski, der bei der Scheckübergabe wegen Nachmittagsunterricht verhindert war, hat sich der Erfolg eingestellt. Die Kinder sind begeistert bei der Sache. Inzwischen gibt es auch eine neue Anfängergruppe, bestehend aus den Kindern der Asylsuchenden aus Niederpappenheim.
Vorstand Ludwig Schütz bedankte sich sehr herzlich bei den beiden Sparkassenvertretern für diese noble Spende.
Königsdisziplin fand größten Zuspruch
(Text SRK Bieswang) Zusammen mit dem 1. Vorsitzenden Stabsunteroffizier der Reserve Krüger und Oberstleutnant der Reserve Martin Hajek konnte Pappenheims Bürgermeister Uwe Sinn fast 100 Marschteilnehmer zum 11.Altmühltalmarsch in BIESWANG mit einem Grußwort auf die verschiedenen Marschstrecken schicken. Auch dieses Jahr ging der Bürgermeister selbst auf die Strecke.
Im Unterschied zu den vergangenen Jahren gingen dieses Jahr fast ein Drittel der Teilnehmer auf die 30 km Strecke. Ein in den letzten 11 Jahren noch nie dagewesener Anteil. Alle der auf der Königsdisziplin startenden konnten auch das Ziel in meist recht ansprechender Zeit erreichen.
Wie in den Jahren zuvor war die Mehrzahl der Starter wieder außerhalb der Region beheimatet. Vor allem Teilnehmer aus Nordbayern und Schwaben und einige Kameraden aus Baden – Würrtemberg konnte der Gesamtleitende Oberstleutnant Martin Hajek begrüßen. Besonders freuten sich die Organisatoren, dass neben dem Kreisorganisationsleiter der Kreisgruppe Mittelfranken Süd des Verbandes der Reservisten auch ein Beauftragter der 1. Panzerdivision die Bieswanger Reservisten besuchte. Die Bewertung durch die Abgesandten von Reservistenverband und Bundeswehr waren voll des Lobes über die hervorragende Organisation und Durchführung der Veranstaltung.
Im Rahmen der Siegerehrung hob der Leitende der Veranstaltung Oberstleutnant Hajek besonders das hohe Engagement der Bieswanger Reservisten um den 1. Vorsitzenden Jens Krüger heraus. Krüger freute sich in seinen Ausführungen, dass trotz des mäßigen Wetters doch so viele Marschierer auf die verschiedenen Strecken gingen. Auch die Leistungen waren durchaus vorzeigbar. So konnte auf der 30 km Strecke eine Zeit von weit unter drei Stunden erzielt werden. Im Rahmen seiner Abschlussansprache hob der Gesamtleitende Oberstleutnant Hajek nochmals die Leistung des Funktionspersonals hervor. Nur durch die Leistung der vielen Bieswanger Reservisten konnte seiner Ansicht nach die Veranstaltung zum Erfolg geführt werden. Besonders dankte er Roland Rachinger von Zelte Rachinger und der Brauerfamilie Wurm für die hervorragende und uneigennützige Unterstützung. Trotzdem, dass die Chefetage beider Firmen tätige Mitglieder in der SRK Bieswang sind, ist dies nach Aussage von Hajek keine Selbstverständlichkeit.
Im Schlusswort des 1. Vorstandes Stabsunteroffizier Jens Krüger würdigte dieser Kameraden wie Erich Satzinger, Obergefreiter Roland Wurm und Oberfeldwebel der Reserve Kral, die bei Aufbau und Auswertung federführend tätig waren. Einen besonderen Dank sprach Krüger neben seinen Vorstandskameraden dem Verpflegungsteam um Thomas Kutzsche und Klaus Terschanski aus. Krüger dankte ebenso für die Unterstützung der Ortsgruppe Pappenheim des BRK unter Führung von Petra Satzinger und überreichte ein entsprechendes Präsent.
Dass die Bieswanger Reservisten voll im Ort integriert sind und auch die Anliegen der Bevölkerung gut kennen, wird besonders dadurch deutlich, dass die Busaufsicht für Schulkinder, die in Bieswang privat durch die Eltern finanziert werden muss, mit dem Erlös aus dem Kaffee- und Kuchenstand unterstützt worden ist.
Beim anschließenden gut besuchten Weinfest im Bieswanger Festzelt konnten Marschteilnehmer und Bieswanger Bevölkerung in geselliger Runde den Abend ausklingen lassen. Auch hier konnten die Bieswanger Reservisten den 1. Bürgermeister der Stadt Pappenheim Uwe Sinn als Teilnehmer begrüßen. Allerdings glänzten verschiedene Würdenträger des Stadtrates durch Abwesenheit. Da die nächste Kommunalwahl noch in weiter Ferne ist, wird offensichtlich die Nähe zu Vereinen und Bürgern nicht so sehr gesucht.
Misslungene SFB-Premiere in der A-Klasse
Mit einer Niederlage gegen DJK Workerszell starten die Sportfreunde Beiswang in die neue Saison der A-Klass Süd.
SF Bieswang – DJK Workerszell 0:3
Die Bieswanger Sportfreunde hatten sich die Premiere in der A-Klasse sicherlich anders vorgestellt. Die Gäste-Elf aus Oberbayern zeigte von Beginn durch ein klares Spiel und Einsatzbereitschaft, wohin der Weg in dieser Saison gehen könnte.
Bieswang dagegen fand schwer ins Spiel. Bereits nach einer Viertelstunde hieß es 1 : 0 für die Gäste nach einer Ecke, als die SF-Defensive den Ball nicht weg brachte und Tufan Avci aus rd. 12 Metern volley ins lange Eck einschoss. Die Einheimischen taten sich auch weiterhin schwer, hatten keine zündenden Ideen und konnten bis zur Pause auch teils gute Chancen nicht nutzen (Schüsse von Andreas Renner, Stephan Hoyer, Daniel und Karl Hüttinger fanden nicht den Weg ins Tor bzw. wurden vom guten Gäste-Keeper Bastian Biehler zunichte gemacht). Zudem waren die Offensivaktionen der Blau-Weißen nicht zwingend genug und mehr auf Zufall aufgebaut. SF-Schlussmann Olli Ruppert musste u. a. einen gefährlichen Schlenzer entschärfen. Pech hatte die Elf von Alois Wenzl, als ein Body-Check (der nur auf den Mann ausgerichtet war) nicht als Strafstoß geahndet wurde.
Nach dem Wechsel geschah lange Zeit nichts Erwähnenswertes. Die Teams neutralisierten sich weitestgehend. Aufregung dann, als der agile und kampfstarke Daniel Eisenschenk ganz alleine vor Olli Ruppert stand, der Bieswanger aber Sieger blieb. Dem Ausbau der Führung in der 71. Minute ging ein wunderbarer Angriff über viele Stationen mit Direktspiel voraus. Allerdings standen die Sportfreunde auch „Spalier“ in dieser Situation und griffen nicht beherzt ein. Andreas Kössler vollstreckte letztlich zum 2 : 0. Das Aufbäumen des Kreisklassenabsteigers fand nicht wirklich statt. So konnte man die DJK auch nicht in Verlegenheit bringen. Im Gegenteil: die Gäste erkämpften sich immer mehr Bälle im Mittelfeld und spielten bei ihren Kontern auf. Ein dieser saß, als Andreas Kössler direkt in den Lauf von Florian Flieger spielte und der das 3 : 0 besorgte.
Am Ende lange Gesichter bei den Bieswangern. Sicherlich war heute ein ganz starker Gegner der Kontrahent, aber man muss zuerst in der A-Klasse ankommen. Und dafür muss man auch etwas tun. Nächsten Sonntag beim SV Marienstein II besteht dazu eine hervorragende Gelegenheit.
SF Bieswang:
Oliver Ruppert, Andreas Renner, Stefan Wiedemann, Philipp Streb, Daniel Hüttinger, Christian Reuter, Nico Käfer, Thomas Schwenk, Stefan Hoyer, Karl Hüttinger, Markus Henle sowie Richard Weddige und Willi Grimm