Impfstart in Altmühlfranken

Am 26. Dezember wurde der erste Impfstoff gegen das Corona-Virus am Impfzentrum in Gunzenhausen angeliefert. Somit konnte pünktlich am 27. Dezember mit den ersten Impfungen begonnen werden. Vorerst werden mit hoher Priorität die Bewohnerinnen und Bewohner von Senioreneinrichtungen geimpft. Die erste Einrichtung war am Sonntag das Feierabendhaus Büchelberg.

(LRA) Die erste Geimpfte im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen ist Schwester Frieda Krauss, die im Feierabendhaus (Alten- und Pflegeheim der Diakonissen der Hensoltshöhe) in Büchelberg lebt. Rund 60 Impfungen wurden am Sonntag bereits durch ein mobiles Impfteam durchgeführt. Am Montag folgt dann als zweite Einrichtung das Burkhard-von-Seckendorff-Heim in Gunzenhausen. Nach und nach werden dann alle impfwilligen Heimbewohnerinnen und –bewohner geimpft. Dies richtet sich nach dem verfügbaren Impfstoff und den Rückmeldungen aus den Einrichtungen.

Geimpft wird durch mobile Impfteams, die jeweils aus einem niedergelassenen Arzt sowie einer medizinischen Fachangestellten besteht. In den Einrichtungen wird ein letztes Aufklärungsgespräch mit den Impflingen geführt und anschließend geimpft. Eine medizinische Fachangestellte, die direkt am Impfzentrum tätig ist, stellt vor Ort den Impfstoff her und begleitet den Impfprozess administrativ.

Zu Beginn können nur wenig Impfdosen an die Impfzentren ausgeliefert werden, so dass derzeit nur mobile Impfteams im Einsatz ist, um die Bewohnerinnen und Bewohner in Heimen zu impfen. Voraussichtlich erfolgen 2020 noch zwei Lieferungen mit jeweils rund 260 Impfdosen. Diese werden mit hoher Priorität an die Heimbewohnerinnen und –bewohner verimpft, die in die Impfung eingewilligt haben bzw. deren Betreuerinnen oder Betreuer. Sobald mehr Impfstoff geliefert wird, wird auch eine Terminvereinbarung für das Impfzentrum möglich sein. Das Klinikum Altmühlfranken als Betreiber des Impfzentrums wird darüber auf der Homepage www.impfzentrum-altmuehlfranken.de informieren.

„Ich bin froh, dass wir nun mit dem Impfen der Bewohnerinnen und Bewohner in den Einrichtungen anfangen konnten. Dies ist ein sehr wichtiger Schritt, um unsere Heime vor einem Ausbruchsgeschehen zu schützen. Ich hoffe, dass wir sehr schnell genügend Impfstoff geliefert bekommen, um auch die über 80-jährigen sowie das Personal in den Einrichtungen, Kliniken und dem ambulanten Pflegedienst zu impfen“, so Landrat Manuel Westphal.

Titelfoto: Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen.




Das Seniorenheim Georg-Nestler-Haus in Pappenheim wird geschlossen

 

Das Alten- und Pflegeheim Georg-Nestler-Haus in Pappenheim schließt zum 31. Mai 2021. Das hat Karl Schulz, Geschäftsführer der Rummelsberger Dienste für Menschen im Alter (RDA heute am 15.10.2020 den Bewohnervertreterin, sowie die Mitarbeitenden des Georg-Nestler-Hauses mitgeteilt. Auch Pappenheims Bürgermeister Florian Gallus wurde zeitnah informiert.

(Rummelsberger) Er sagte: „Diese Entscheidung ist uns in Rummelsberg nicht leichtgefallen. Das Georg-Nestler-Haus und die Menschen, die dort leben und arbeiten, lagen uns Rummelsbergern immer am Herzen.“ Wie man es jedoch drehe und wende, kam man immer zum gleichen Schluss: Das Pappenheimer Seniorenheim kann nicht weiterbetrieben werden. Rummelsberg zieht einen Schlussstrich und kommt damit einem Schritt der Aufsichtsbehörde zuvor, der in den nächsten Jahren erfolgt wäre. Das Haus ist in die Jahre gekommen und entspricht nicht mehr allen Vorgaben, die an Pflegeeinrichtungen gestellt werden. Eins sei zum anderen gekommen und jede Sanierung habe im Grunde keine dauerhafte Verbesserung für Bewohnerinnern, Bewohner und Pflegende gebracht. Im Vergleich zu anderen Senioreneinrichtungen ist das Pappenheimer Haus zu klein, um hohe Investitionskosten stemmen zu können. Die Finanzierung eines Altenheimes sieht vor, dass Bewohnerinnen und Bewohner einen Beitrag zu solchen Kosten tragen müssen. Würde man in Pappenheim zukunftssicher investieren, wäre die Belastung für jeden einzelnen der 51 Bewohner*innen unzumutbar hoch.

Man habe lange versucht, den früheren Zusagen entsprechend eine Zukunft für die Altenhilfe in Pappenheim zu verwirklichen. Viele haben daran mitgewirkt, dies auch umzusetzen. „Ich bedaure hier stehen zu müssen und jetzt Hoffnungen zu zerstören, die auch wir noch vor einiger Zeit für umsetzbar hielten,“ entschuldigt sich Schulz. Nicht zuletzt als Folge der Corona-Pandemie, deren wirtschaftliche Folgen für einen Träger wie die Rummelsberger Diakonie noch nicht absehbar seien, habe man nach dem Sommer entschieden, das Haus zu schließen. „Das ist ehrlicher als noch lange „herumzudoktern“, ist sich Schulz sicher. „Als diakonischer Träger wollen wir auf Dauer eine qualitativ hochwertige Dienstleistung zu einem vertretbaren Preis anbieten,“ betonte er und bat um Verständnis für die Schließung.

Heimleiterin Christa Schwind versicherte, dass sich Bewohnerinnen, Bewohner und ihre Angehörigen darauf verlassen können, jede Unterstützung zu bekommen, einen neuen Platz in einem der umliegenden Senioreneinrichtungen zu finden. „Ich bin zuversichtlich, dass uns das innerhalb des nächsten halben Jahres ebenso gelingt, wie für die Mitarbeitenden neue Arbeitsstellen zu finden,“ sagt sie. Allen Mitarbeitenden werden neue Arbeitsplätze innerhalb der Rummelsberger Gruppe angeboten. Die Mitarbeitervertretung der RDA war involviert. Es sind etwas mehr als 30 Arbeitskräfte betroffen.

„Selbstverständlich stehen wir zu unseren Verpflichtungen gegenüber den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie den Mitarbeitenden im Haus. Wir werden bis zum letzten Tag die mit uns geschlossenen Verträge erfüllen,“ versichert Karl Schulz.

Die Rummelsberger Dienste für Menschen im Alter (RDA) ist eine gemeinnützige Gesellschaft mbH und gehört zur Rummelsberger Diakonie e.V. Sie ist Trägerin von stationären und ambulanten Diensten für Menschen im Alter. Die RDA begleitet täglich mehr als 3.000 Seniorinnen und Senioren in Bayern und bietet rund 1.400 Mitarbeitenden einen Arbeitsplatz.




Coronainfektionen im Pappenheimer Seniorenheim

Im Pappenheimer Georg-Nestler-Haus wurden 29 Einrichtungsbewohner*innen und acht Mitarbeiter*innen mit dem mit SARS-CoV-2 Virus infiziert. Bisher sind sechs Bewohner verstorben. Das wird vom Landratsamt mitgeteilt.

(LRA) Erstmals wurden im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen in einem Seniorenheim Infektionen mit SARS-CoV-2 nachgewiesen. Es handelt sich um das Georg-Nestler-Haus in Pappenheim. Die vergangenen Osterfeiertage haben für Bewohner und Mitarbeiter eine traurige Entwicklung gebracht. Insgesamt wurde bei 29 von 42 Heimbewohnerinnen und Heimbewohnern sowie bei acht von 21 getesteten Mitarbeitenden das Coronavirus labordiagnostisch festgestellt. Sechs Bewohner, die auf eine intensive Pflege angewiesen waren und aufgrund ihres Alters und schwerer Begleiterkrankungen zur Corona-Risikogruppe gehörten, sind verstorben.

Nach der ersten bestätigten Infektion innerhalb der Einrichtung wurden umgehend alle Bewohner sowie der Großteil der Belegschaft auf das Virus getestet. Alle Bewohner sind in Einzelzimmern isoliert, wodurch der Kontakt zwischen positiv und negativ getesteten Personen vermieden wird. Die Pflege der erkrankten Personen ist gewährleistet. Insgesamt sind sechs Bewohner des Seniorenheims mit dem Coronavirus verstorben. Alle sechs Personen waren intensive Pflegefälle. „Die Entwicklungen in Pappenheim sind sehr rasant“, so der Versorgungsarzt Dr. Peter Löw.

Die Heimleitung setzt in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt und dem Versorgungsarzt Dr. Peter Löw einen Notfallplan um. Unter anderem werden die positiv getesteten Bewohnerinnen und Bewohner innerhalb der Einrichtung isoliert untergebracht und die Krankheitsverläufe werden permanent überwacht. Die Kontakte mit Außenstehenden werden noch weiter reduziert, insbesondere wurde die Behandlung der Heimbewohner auf einen einzigen Heimarzt eingegrenzt. Der zuständige Arzt ist zweimal am Tag im Seniorenheim. Die Einrichtung wird mit zusätzlichen Schutzmaterialien ausgestattet. Insgesamt gilt der Grundsatz, dass gesunde und nur leicht symptomatische Bewohner im Heim bleiben sollen, da für ältere, demente oder vorerkrankte Personen ein Ortswechsel eine zu große Belastung ist.

Die Situation ist für die Bewohnerinnen und Bewohner sehr belastend, wie Regionalleiter Dominic Bader mitteilt. Auch für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist die Situation eine enorme Herausforderung, zumal die Pflege von älteren Menschen vor allem von Nähe und großer Fürsorge geprägt ist. „Doch unser gesamtes Team bestehend aus Pflegenden, Hauswirtschaftlerinnen und Reinigungskräften sowie der Heimleitung arbeitet eng zusammen, um die Situation bestmöglich bewältigen zu können. Unsere Pflegekräfte widmen sich mit aller Kraft den Bewohnerinnen und Bewohnern“, so Dominic Bader weiter.

Laut Robert-Koch-Institut sind vor allem ältere Menschen mit vorbestehenden Grunderkrankungen von schweren Krankheitsverläufen betroffen. Aus diesem Grund gilt bayernweit bereits seit 14. März 2020 die Allgemeinverfügung über die Einschränkung der Besuchsrechte für Krankenhäuser, Pflege- und Behinderteneinrichtungen. Diese Einschränkungen wurden mit den Ausgangsbeschränkungen anlässlich der Corona-Pandemie nochmals verschärft, sodass seit 21. März 2020 der Besuch von Senioren- und Pflegeheimen vollständig untersagt ist.

Aktuelle Zahlen
Im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen wurde bisher bei insgesamt 257 Personen eine Corona-Infektion labordiagnostisch nachgewiesen. Davon gelten 14 Personen als genesen. Zehn Personen sind im Zusammenhang mit SARS-CoV-2 verstorben. Aufgrund des fortgeschrittenen Alters und vorbestehender Krankheiten zählten alle Verstorbenen zur Risikogruppe. Bei der Erfassung der Todesfälle hält sich das Gesundheitsamt im Landkreis an die Praxis des Robert-Koch-Instituts. Damit werden zum einen Personen in die Statistik aufgenommen, die direkt an den Folgen von Covid-19 gestorben sind. Zum anderen werden auch jene gezählt, die an Vorerkrankungen litten und bei denen sich die Todesursache nicht eindeutig nachweisen lässt.

Aktuell leben damit in Weißenburg-Gunzenhausen 233 nachweislich mit dem Coronavirus infizierte Personen. 16 Personen werden stationär im Klinikum Altmühlfranken behandelt, wovon 6 Personen beamtet werden. Weitere Infos und die aktuellen Fallzahlen sind online auf der Landkreishomepage unter www.landkreis-wug.de/corona zu finden.




Ostergruß an die Senioren im Georg-Nestler-Haus

Da zurzeit die Bewohner des Georg-Nestler-Hauses nicht besucht werden können hat sich der Altenheimverein etwas anderes einfallen lassen.
Es wurde ein Korb voller Schockladenhasen mit Grüßen und Wünschen für ein gesegnetes Osterfest für die Bewohner und die Pflegekräfte abgegeben. Die Pflegekräfte haben die Verteilung der Geschenke übernommen.

Foto: Peter Krauß

 




Organisierte Nachbarschaftshilfe

Die Freiwilligenagentur altmühlfranken bietet ab September 2019 eine vierteilige Schulung für ehrenamtliche Koordinatoren für die Nachbarschaftshilfe im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen an. Die Schulungstermine sind am 17. September, 24. September, 15. Oktober und 22. November jeweils in den Räumen der KISS in der Westlichen Ringstraße in Weißenburg, Seiteneingang ehemaliges Postgebäude.

(LRA)Organisierte Nachbarschaftshilfe kann das gute Wohnen zu Hause unterstützen und verhilft vor allem älteren Menschen aktiv am Leben im Dorf oder im Wohnumfeld teilzunehmen. Damit das von Anfang an und dauerhaft gelingt, gibt es für interessierte Neueinsteiger, aber auch für bereits erfahrene Koordinatoren, eine Schulung. Das Motto dabei „Gemeinsam lernen wir voneinander und miteinander“.

Foto: Lena Kagerer/Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen

Die Schulung umfasst vier Teile. Mit der Einführung und allgemeinen Informationen beginnt die Leiterin der Freiwilligenagentur im Landkreis Regensburg Dr. Gaby von Rhein. Sie gibt anhand von Beispielen einen Überblick über die verschiedenen Modelle der organisierten Nachbarschaftshilfe. Die Einstiegsveranstaltung ist am Dienstag, den 17. September 2019, von 16 bis 19 Uhr.

Im zweiten Teil am Dienstag, den 24. September 2019, von 14 bis 18 Uhr, wird die Diplom Sozialpädagogin (FH) Christa Kurzlechner von der Caritas in Prien am Chiemsee den Aufbau einer Nachbarschaftshilfe erarbeiten. Darüber hinaus referiert sie über den Umgang mit Ehrenamtlichen und erarbeitet mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Kriterien für die Beurteilung von Einsatzstellen.

Den dritten Teil bestreitet der Sozialwissenschaftler Dr. Thomas Beyer aus Nürnberg am Dienstag, den 15. Oktober 2019, von 16 bis 19 Uhr. Er erklärt die rechtlichen Rahmenbedingungen und informiert über Verträge und Versicherungen.

Im vierten Schulungsabschnitt am Freitag, den 22. November 2019 geht es um die Erarbeitung eines konkreten Konzeptes und welches Handwerkszeug erforderlich ist. Dabei werden Formblätter und Verwaltungsstrukturen erarbeitet. Zum Abschluss werden die Zertifikate verliehen.

Im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen gibt es bereits an drei Standorten, in Gunzenhausen, Pleinfeld und Treuchtlingen, gut funktionierende Nachbarschaftshilfen in kommunaler Trägerschaft. Die Nachfrage, eine Nachbarschaftshilfe aufzubauen und zu organisieren, ist nach wie vor groß – auch in kleineren Kommunen. Die Schulung soll aufzeigen, was zu tun ist, womit man ab besten beginnt, welche Schritte erforderlich und welche Fördermittel möglich sind.

Wer sich als Koordinatorin oder Koordinator in der Nachbarschaftshilfe engagieren oder die Arbeit kennenlernen möchte, kann an der Schulung teilnehmen. Anmeldungen nimmt die Leiterin der Freiwilligenagentur altmühlfranken Dorothee Bucka telefonisch unter 09141 902-235 oder per Mail an freiwilligenagentur@altmuehlfranken.de entgegen. Die Teilnahme an der Schulung ist kostenlos. Die Fortbildungseinheiten können auf Wunsch auch einzeln besucht werden, das Zertifikat wird aber nur bei Belegung aller vier Schulungsteile verliehen.




„Zu Hause daheim“ Aktionswoche für Senioren

(LRA) Solange wie möglich in den eigenen vier Wänden leben – wer möchte das nicht? Die bayernweite Aktionswoche „Zu Hause daheim“ soll helfen, dass dieser Wunsch in die Tat umgesetzt wird. Von 17. bis 26. Mai geht es um Wohnen im Alter – auch im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen gibt es zwei Veranstaltungen.

 Praktische Hilfen für Senioren – 22.05.2019, 18:00 Uhr
Hausnotrufsysteme, Falldetektoren, Fenstergriffverlängerung, eine intelligente Lesehilfe oder die automatische Herdüberwachung machen den Alltag von Senioren und Menschen mit körperlichen Einschränkungen leichter und sicherer. Es gibt eine Vielzahl solcher Unterstützungssysteme, die einen wichtigen Beitrag und Nutzen zum selbstbestimmten Wohnen und zum Erhalt der Selbstständigkeit leisten.

Aufgrund der Menge von Geräten auf dem Markt fällt es schwer, die richtige Hilfe auszuwählen und einen Überblick zu gewinnen. Die ehrenamtlichen Senioren- und Wohnberater, allen voran Gerhard Fürbaß und Heinz Eckert, haben nun in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen einen Musterkoffer mit zahlreichen technischen Möglichkeiten und Dienstleistungen zusammengestellt. In einem Vortrag informieren die spezialisierten Seniorenberater über die Funktionsweise, Anwendung, den Nutzen und die Kosten im Vergleich zu ähnlichen Produkten.
Der Vortrag mit Präsentation des Musterkoffers ist am Mittwoch, den 22. Mai 2019, um 18:00 Uhr bei der KISS Weißenburg, Westliche Ringstraße 2, 91781 Weißenburg i. Bay.

Wohnanpassung bei Demenz – 23. Mai 2019, 18:00 Uhr
Die Erkrankung Demenz stellt die betroffenen Menschen und deren Angehörige vor große Herausforderungen. Die Vertrautheit und Orientierung in der Wohnung sind entscheidend für das Wohlbefinden der Erkrankten. Ebenso sollten die vorhandenen Fähigkeiten und Vorlieben unterstützt und aufrechterhalten werden.

Architektin Agathe Kopp-Büeler hält am Donnerstag, den 23. Mai 2019, um 18:00 Uhr in der Zentralen Diakoniestation Weißenburg (Nürnberger Straße 13, 81781 Weißenburg i. Bay.) einen Fachvortrag zum Thema „Wohnanpassung bei Demenz“. Den Vortrag veranstaltet das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen in Kooperation mit der Angehörigenberatung der Zentralen Diakoniestation Weißenburg.

Beide Vorträge bieten die Gelegenheit zur Information und zum Austausch. Die Veranstaltungen sind kostenfrei und können ohne Anmeldung besucht werden. Fragen zu den Veranstaltungen beantwortet die Freiwilligenagentur altmühlfranken telefonisch unter 09141 902-235 oder per Mail an freiwilligenagentur@altmuehlfranken.de

Weitere Informationen rund um die Aktionswoche „Zu Hause daheim“ sind online unter www.zu-hause-daheim.bayern.de zu finden.




Repair Café der Senioren- und Wohnberater

Die Senioren- und Wohnberater des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen laden am Freitag, 15. März um 14:00 Uhr wieder zum Repair Café in Weißenburg ein. Dabei nutzen die ehrenamtlichen Senioren- und Wohnberater die Räume der Kontakt- und Informationsstelle Selbsthilfegruppen (KISS) in der Westlichen Ringstraße 2 in Weißenburg. Jeder kann defekte Geräte ohne Anmeldung zur Reparatur in das Repair Café bringen. Die Reparaturleistungen sind kostenlos. Die Berater sehen auch für Fragen rund um das Thema Senioren bereit.

(LRA) Am Freitag, den 15. März, werden im Repair Café Weißenburg wieder gemeinsam kaputte Dinge repariert. Los geht es um 14:00 Uhr in der KISS Weißenburg, Westliche Ringstraße 2.

Die Palette an bisher instand gesetzten Dingen ist groß: Von Kaffeemaschinen, Flachbildschirmen, Akkuschraubern und Bügeleisen bis hin zu Kleidungsstücken, Musikinstrumenten sowie alten und neuen Radios war alles dabei. Mit großem Engagement, ansteckender Begeisterung und Tatkraft suchen die ehrenamtlichen Reparateure den Defekt und versuchen diesen gemeinsam mit dem Besitzer zu beheben. In den meisten Fällen mit Erfolg. Nicht alles kann repariert werden, aber ein Besuch im Reparaturcafé ist dennoch lohnenswert. Gemeinsam Dinge instand zu setzen macht Spaß, spart Geld, ist nachhaltig und man selbst lernt viel dazu.

Die Wartezeit kann man bei einer Tasse Kaffee oder Tee und einem Stück Kuchen gut überbrücken und derweil das quirlige Treiben im Repair Café beobachten oder nette Gespräche führen.

Jeder der seinen kaputt gegangenen Gegenständen, Geräten oder sonstigen Dingen eine zweite Chance geben möchte, kann den nächsten Reparaturtreff in Altmühlfranken besuchen. Er ist am Freitag, den 15. März 2019, von 14 bis 18 Uhr, in der Kontakt- und Informationsstelle Selbsthilfe, Westliche Ringstraße 2, in Weißenburg. Annahmeschluss ist um 17 Uhr.

In Gunzenhausen findet das nächste Repair Café am Freitag, 29. März und in Treuchtlingen am 05. April 2019 statt.

Titelfoto: Gerhard Fürbaß




Neues zur Senioren- und Wohnberatung in Altmühlfranken

Die Landkreisverwaltung hat unter Federführung der Freiwilligenagentur altmühlfranken die beiden Projekte ehrenamtliche Senioren- und Wohnberatung ins Leben gerufen. Das Angebot richtet sich an alle Seniorinnen und Senioren sowie deren Angehörige aus Altmühlfranken. Ziel dabei ist es, älteren Menschen ein möglichst langes, eigenständiges Wohnen in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen.

Ehrenamtliche Seniorenberater haben für sämtliche Fragen der älteren Generation ein offenes Ohr. Denn gerade der Alltag im Alter bringt ganz eigene Probleme, Fragen und Aufgaben mit sich: Wo bekomme ich bei Bedarf Hilfe im Haushalt und wer kann mich über meine Leistungsansprüche aufklären? Wer hilft mir beim Antrag für die Pflegekasse? Wie kann es gelingen, Gewohnheiten und Aktivitäten aufrechtzuerhalten und am gesellschaftlichen Leben in meiner Stadt oder meinem Ort teilzunehmen? Wo kann ich mich in vertrauter Umgebung mit Freunden treffen, Erinnerungen austauschen oder Neues planen? Wo finde ich Freizeitmöglichkeiten, die zu mir passen?

Die ehrenamtlichen Seniorenberater sprechen mit den Betroffenen über diese Fragen und Probleme. Gemeinsam wird nach passenden Lösungen gesucht und bei Bedarf an professionelle Dienste und Hilfsangebote vermittelt.

Ehrenamtliche Wohnberater tragen dazu bei, dass älteren Menschen und Menschen mit Handicap ein selbstbestimmtes Verbleiben in ihrem vertrauten Wohnumfeld ermöglicht wird. Sie informieren und beraten insbesondere über Barrierefreiheit von Wohnungen. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten rund um die Themen Sicherheit in Küche und Bad, Beseitigung von Stolperfallen zur Sturzvermeidung, Überwindung von Treppen und Türschwellen, gute Beleuchtung in der Wohnung, geeignete Handläufe und Haltegriffe, Tür- und Fensterlösungen, Telefon, Klingel und Sprechanlagen, intelligente Haustechnik, Notrufsysteme und Alltagshilfen.

Neben der Wohnanpassung beraten die ehrenamtlichen Wohnberater auch zu Finanzierungsfragen und Fördermittel zu geplanten Maßnahmen. Themen, die in Zukunft in der Beratung mehr Bedeutung gewinnen werden, sind die altersgerechte Gartengestaltung, alternative Wohnformen und Unterstützungsangebote bei unvermeidlichen Umzügen in eine barrierefreie Wohnung bzw. in ein passendes Seniorenheim.

Bisher wurde die ehrenamtliche Senioren- und Wohnberatung jeden Montag von 10:00 bis 12:00 Uhr in Weißenburg zu festen Zeiten angeboten. Zu dieser Sprechzeit konnten sich Seniorinnen und Senioren sowie pflegende Angehörige informieren.
Ab sofort können die Beratungsgespräche für Weißenburg und alle anderen Kommunen des Landkreises, bei der Freiwilligenagentur als zentrale Koordinationsstelle unter der Telefonnummer 09141 902-235 oder per Mail an freiwilligenagentur@altmuehlfranken.de vereinbart werden.

In Treuchtlingen sind die ehrenamtlichen Senioren- und Wohnberater neben individuellen Terminvereinbarungen zu den Sprechzeiten im Bürgerhausbüro anzutreffen. Diese sind jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat von 10 bis 12 Uhr.

In Gunzenhausen, einem weiteren Zentrum der Senioren- und Wohnberater in Weißenburg-Gunzenhausen, gab es auch bisher keine festen Sprechzeiten, hier galt schon immer die vorherige telefonische Terminvereinbarung.

Zur Vorbereitung auf ein Beratungsgespräch können bei der Freiwilligenagentur altmühlfranken als Koordinationsstelle Checklisten angefordert werden, die einen ersten Eindruck vermitteln, an welchen Stellen in der Wohnung oder im Wohnumfeld Barrieren bestehen, die beseitigt werden sollten. Die Beratungsstelle wird gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales.

Die Beratung ist kostenfrei und unabhängig. Sie wird unter Beachtung der Schweigepflicht durchgeführt und findet entweder im Beratungsbüro bei KISS Weißenburg, im Bürgerhausbüro in Treuchtlingen oder in der häuslichen Umgebung statt.

Zahlreiche weitere und umfangreiche Informationen für Seniorinnen und Senioren sowie für pflegende Angehörige sind im kostenlosen Seniorenwegweiser des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen zu finden. Dieser ist im Landratsamt und bei allen Kommunen im Landkreis erhältlich.




Repair Cafè startet in eine neue Runde

Das Team des Repair Cafès in Weißenburg kommt ab Freitag, 14. September 2018, von 14 bis 18 Uhr, wieder einmal im Monat in den Räumen der KISS (Westliche Ringstraße 2, Seiteneingang ehemaliges Postgebäude) zusammen.

Jeder hat es schon erlebt, die Garantie eines Gerätes ist abgelaufen und plötzlich ist der Kaffeeautomat, der Wasserkocher oder die Küchenmaschine defekt und funktioniert nicht mehr. Immer wieder taucht in diesem Zusammenhang das Wort „geplante Obsoleszenz“ auf. Davon ist die Rede, wenn Hersteller absichtlich Schwachstellen in Produkte einbauen, um die Lebensdauer zu verkürzen und damit die Nachfrage nach neuen Geräten erhöhen.

Das Team des Repair Cafès bietet den Besucherinnen und Besuchern Alternativen zum Neukauf. Die ehrenamtlichen Reparateure helfen, die kaputten Geräte und Gegenstände wieder instandzusetzen. Während der Reparatur kann man natürlich dabei sein und vielleicht sogar mithelfen. „Natürlich lässt sich nicht alles reparieren, aber ein Versuch ist es auf jeden Fall wert“, wissen die ehrenamtlichen Seniorenberaterinnen und Seniorenberater, die das Repair Cafè in Weißenburg organisieren.

Fernseh- und Radiomechaniker gesucht
Vor allem die Nachfrage nach Fernseh- und Radiomechanikern ist sehr groß. Wer seine Fähigkeiten, Fertigkeiten und sein Wissen als ehrenamtlicher Elektriker im TV und Audiobereich einbringen möchte, ist herzlich eingeladen, im Team des Repair Cafès mitzuwirken. Aber auch andere Tüftler können sich bei der Freiwilligenagentur altmühlfranken entweder telefonisch unter 09141 902-235 oder per E-Mail an freiwilligenagentur@altmuehlfranken.de melden.

Das Repair Cafè in Weißenburg gibt es seit September 2017. Es wird von den ehrenamtlichen Senioren- und Wohnberatern im Landkreis durchgeführt, die Koordination übernimmt die Freiwilligenagentur altmühlfranken am Landratsamt. Neben dem quirligen Geschehen im Reparaturcafè werden Kaffee, Kuchen und kalte Getränke angeboten. Das Cafè basiert auf ehrenamtlicher Tätigkeit, daher freut sich das Team über Spenden.

Die weiteren Termine:
Freitag, 12. Oktober 2018
Freitag, 16.11.2018
Freitag, 18.01.2019
Freitag, 15.02.2019
Freitag, 15.03.2019,

jeweils von 14 bis 18 Uhr in den Räumen der KISS (Westliche Ringstraße 2).

Foto: Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen




Altersgerecht zu Hause wohnen

Möglichst lange im gewohnten Umfeld wohnen zu bleiben – wer wünscht sich das nicht? Die ehrenamtlichen Senioren- und Wohnberater in Altmühlfranken beraten und unterstützen dabei. Fünfzehn davon haben sich nun zum Thema altersgerechte Assistenzsysteme weitergebildet.

 „Es gibt zahlreiche technische Lösungen, die im häuslichen Bereich den Alltag erleichtern und dazu beitragen, die Selbstständigkeit zu erhalten. Diese möchte ich Ihnen heute vorstellen“, begrüßte der Referent Patrick Ney vom Fachbereich Senioren der Landeshauptstadt Hannover die anwesenden ehrenamtlichen Wohnberater aus dem Landkreis. Thema der Schulung war das sogenannte Ambient Assistend Living – dies steht für altersgerechte Assistenzsysteme für ein gesundes und unabhängiges Leben.

Die möglichen Hilfsmittel sind vielfältig und umfassen neben den klassischen assistierenden Geräten wie Rampensysteme, Haltegriffe, Treppen- und Badelifter sowie altersgerechte Betten auch vernetzte Geräte, die einen Datenaustausch ermöglichen. Hierunter fallen beispielsweise sensorische Raum- und Vitalüberwachung, Alarmanlagen, Notrufmeldungen, Herd und Bügeleisen mit Abschaltsystem oder Medikamentenspender mit Erinnerungsfunktion.

„Vor allem der bekannte Hausnotruf hat sich in der Vergangenheit bewährt“, wissen die ehrenamtlichen Wohnberater. „Die technischen Hilfsmittel sollten je nach Einschränkung eingesetzt werden. Aber auch Kleingedrucktes sollte gelesen und Haftungsfragen geklärt werden“, riet Referent Patrick Ney.

Neben der richtigen und geübten Anwendung spielt auch die Bezahlbarkeit der technischen Hilfsmittel eine große Rolle. Hier gibt es verschiedene Anlaufstellen, die finanziell unterstützen. Pflegeversicherung, KfW-Bank oder Private Versicherer kommen zum Beispiel in Betracht. Mit einer guten Beratung gelingt es oft durch eine Mischfinanzierung auch umfangreichere Maßnahmen zu stemmen.

Die frisch geschulten und qualifizierten Wohnberater aus Altmühlfranken geben zu den verschiedenen altersgerechten Hilfsmitteln und den Finanzierungs- und Zuschussmöglichkeiten gerne Auskunft. Sie suchen gemeinsam mit der Seniorin bzw. dem Senior und auf Wunsch mit den Angehörigen nach individuellen und passgenauen Lösungen, um Hindernisse im Alltag älterer Menschen zu reduzieren.

Die Senioren- und Wohnberater sind am Montag von 10 bis 12 Uhr in den Räumlichkeiten der KISS in Weißenburg (Westliche Ringstraße 2) persönlich oder telefonisch unter 09141 874-6200 und in Treuchtlingen im Bürgerhausbüro (Am Schulhof 4) jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat von 10 bis 12 Uhr persönlich oder telefonisch unter 09142 201974 erreichbar. Gerne kommen die Senioren- und Wohnberater auch zu einer Beratung nach Hause, hierfür koordiniert die Freiwilligenagentur altmühlfranken die Termine (Tel. 09141 902-235).




Reparieren statt entsorgen

(LRA) Das Repair Cafè Weißenburg öffnet am Freitag, den 09. Februar 2018, von 14:00 bis 18:00 Uhr wieder seine Pforten. Die fleißigen und ehrenamtlichen Handwerker stehen wieder für Reparaturen verschiedenster Art zur Verfügung. In den Rämen der KISS Weißenburg organisieren die ehrenamtlichen Seniorenberater dieses ganz besondere Angebot.

Haben Sie auch ein defektes Gerät zuhause, das Sie nicht wegschmeißen möchten? Oder ein Lieblingsteil, das geflickt werden müsste? Dann sind Sie in der Reparaturwerkstatt in der Westlichen Ringstraße 2 in Weißenburg richtig. Einmal im Monat wird dort gemeinsam getüftelt und repariert. Die Palette der instand gesetzten Gegenstände ist groß und reicht von elektronischen Geräten wie Toaster, Radiowecker, Bügeleisen oder Fernseher bis hin zu kaputten Reißverschlüssen. Oft bringen sich auch die Gäste mit ihrem Fachwissen ein und tauschen ihre Reparaturerfahrungen aus

„Natürlich lässt sich nicht alles reparieren, aber ein Versuch ist es auf jeden Fall wert“, weiß die Koordinatorin des Repair Cafès, Margit Kleemann. Neben allerlei Experten, die mit Rat und Tat zur Seite stehen, finden die Besucherinnen und Besucher Gleichgesinnte, so entstehen neue Bekanntschaften und auch Freundschaften. Gemeinsam wird viel gelacht und geredet, gemütlich Kaffee und Tee getrunken, Kuchen genascht und natürlich geschraubt, genäht, geklebt und gelötet. Es ist mehr als nur eine Reparaturwerkstatt.

Seit September 2017 findet das Repair Cafè Weißenburg einmal im Monat in den Räumlichkeiten der KISS Weißenburg statt. Durchgeführt wird es von den ehrenamtlichen Seniorenberaterinnen und –beratern im Landkreis. Die Koordination übernimmt die Freiwilligenagentur altmühlfranken am Landratsamt. Die Nachfragen während der Winterpause haben gezeigt, dass das Repair Cafè bereits vermisst wurde.

Jeder, der gerne einen Beitrag zu Umweltschutz, Ressourceneinsparung und Nachhaltigkeit leisten möchte, ist am Freitag, den 09. Februar 2018 von 14:00 bis 18:00 Uhr, im Repair Cafè (Westliche Ringstraße 2, Weißenburg) willkommen.

Foto: Freiwilligenagentur altmühlfranken




Vorsorgevollmacht, und Wohnen im Alter

Am 26. Januar 2018, um 19:00 Uhr wird Michael Weiss, ehrenamtlicher Seniorenberater und Wohnungsberater beim Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen im Pappenheimer Haus der Bürger über das wichtige Thema Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Wohnen im Alter referieren.

TERMIN-INFORMATION

Freitag, 26. Januar 2018, 19:00 Uhr
Veranstaltungsort:
Pappenheim, 
Klosterstraße 14.
Eintritt frei, Spenden sind
herzlich willkommen.

Mit dem Thema stellt der  Kunst- und Kulturverein Pappenheim eine Problematik  im Mittelpunkt, die  gerne etwas verdrängt wird, aber trotzdem manchmal unerwartet schnell wichtig werden kann: Vorsorge treffen für Unfall, Krankheit und Alter.

Michael Weiss wird erläutern, was alles zu bedenken ist, wenn man eines Tages nicht mehr in der Lage ist, seine Zukunft selbst zu bestimmen, wie man einen Bevollmächtigten für sich finden und aussuchen soll, was bei der Vorsorgevollmacht und der Patientenverfügung alles zu beachten ist und wie diese wichtigen Dokumente in die richtige Form gebracht werden können.

Im zweiten Teil des Vortrages geht es um altersgerechtes Wohnen, vor allem darum, was baulich möglich ist, um möglichst lange in der vertrauten Umgebung wohnen bleiben zu können. Da diese Maßnahmen häufig viel Geld kosten, wird Michael Weiss auch auf öffentliche Fördermöglichkeiten verweisen und erläutern, was bei der Antragstellung alles zu berücksichtigen ist.