Auftaktveranstaltung für den Energienutzungsplan des Landkreises

Der Startschuss für die Erstellung eines landkreisweiten digitalen Energienutzungsplans ist jetzt mit einer offiziellen Auftaktveranstaltung im Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen erfolgt. Mit Unterstützung des Instituts für Energietechnik IfE GmbH aus Amberg als beauftragten Planungsdienstleister und den regionalen Energieversorgungsunternehmen wird die Klimaschutzmanagerin des Landkreises Eva-Maria Raab den Energienutzungsplan innerhalb eines Jahres erstellen. Mit dem landkreisweiten digitalen Energienutzungsplan und den darin enthaltenen Analysen nimmt der Landkreis eine Vorreiterrolle in Bayern ein.

(LRA) Landrat Manuel Westphal hat zusammen mit der Klimaschutzmanagerin Eva-Maria Raab und dem beauftragten Dienstleister, dem Institut für Energietechnik (IfE) GmbH an der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Amberg-Weiden zu einer Auftaktveranstaltung für den Energienutzungsplan in das Landratsamt in Weißenburg eingeladen. Im Rahmen der Erstellung des Energienutzungsplan wurde eine Steuerungsgruppe gebildet, die den Planungsprozess federführend begleiten wird. Neben dem Institut für Energietechnik IfE GmbH sind Mitarbeiter der Landkreisverwaltung sowie zwei Vertreter der Kommunen beteiligt. Weitere regionale Akteure und Fachexperten sowie die Kommunen des Landkreises werden ebenfalls themenspezifisch in den Erstellungsprozess miteingebunden. Nur mit dieser breiten Beteiligung regionaler Akteure kann am Ende ein umsetzungs- und praxisorientierter Energienutzungsplan in den Händen gehalten werden.

Energienutzungsplan mit Modellcharakter
„Unser Energienutzungsplan des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen wird eine Vorreiterrolle in Bayern einnehmen. Denn erstmalig werden die Netzausbaupläne der Energieversorgungsunternehmen sowie die Netzaufnahmekapazität in Kombination mit kurzfristen und langfristigen Speichertechnologien in einem Energienutzungsplan betrachtet. Durch diese detaillierte Betrachtung können nun nicht mehr nur die theoretischen Potenziale für erneuerbare Energieanlagen, sondern vor allem absehbar realisierbare Erzeugungspotenziale ermittelt werden, die auch ans Netz angeschlossen werden können. Durch die Integration von Speichertechnologien, wie Wasserstofferzeugung und Batteriespeicher, werden die Stromnetze entlastet und das zeitliche Auseinanderlaufen von Stromerzeugung und –nachfrage kann dadurch ausgeglichen werden“, erklärt Landrat Manuel Westphal.

Das bayerische Wirtschaftsministerium fördert die Erstellung des Energienutzungsplans und ist in das Pilotprojekt fortlaufend involviert. Die erarbeiteten Ergebnisse des Energienutzungsplans werden den Kommunen als praxisbezogene Handlungsempfehlung zur Verfügung gestellt. So kann beispielsweise die Untersuchung des Wärmebedarfs der Kommunen, als Grundlage für die kommunale Wärmeplanung herangezogen werden. Im Rahmen der Erstellung des Energienutzungsplans wird auch eng mit der Stadt Treuchtlingen zusammengearbeitet, die parallel einen eigenen Energienutzungsplan für das Stadtgebiet erstellen lässt.

Landrat Westphal ergänzt: „Der Energienutzungsplan wird auch eine Besonderheit sowie einen direkten Nutzen für die Landkreisbürgerinnen und –bürger bieten: Ein digitales Solarpotenzialkataster, das die Eignung aller Gebäude im Landkreis für Photovoltaik- und Solarthermieanlagen aufzeigt.“

Das Institut für Energietechnik GmbH wird in der kommenden Sitzung des Kreistags, am 25.09.2023 um 14.00 Uhr in Weißenburg (Wildbadsaal, Wildbadstraße 11, 91781 Weißenburg i. Bay.), die wesentlichen Inhalte und Zielsetzungen des Energienutzungsplans mit der Potenzialanalyse regionale Wasserstofferzeugung und Nutzung sowie der Netzkapazitäts- und Netzausbauanalyse vorstellen.

Kooperation mit regionalen Energieversorgungsunternehmen und Akteuren
Im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung mit dem Landkreis haben sich alle Stadt- und Gemeindewerke des Landkreises sowie die N-ERGIE dazu bereiterklärt, die Erstellung des Energienutzungsplans durch die Bereitstellung der erforderlichen Energie- und Netzdaten zu unterstützen. Im Rahmen der Auftaktveranstaltung wurde diese Kooperationsvereinbarung unterzeichnet sowie die weitere Zusammenarbeit abgestimmt.

Auftaktveranstaltung für den Energienutzungsplan des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen (v. li.): Landrat Manuel Westphal, Christian Nagel (N-ERGIE AG), Jonas Gronich (Gemeindewerk Pleinfeld), Patrick Dirr (Institut für Energietechnik GmbH), Sebastian Regensburger (Wirtschaftsförderung, Zukunftsinitiative altmühlfranken), Markus Gläser (Kreisbaumeister), André Goldfuß-Wolf (Stadtwerke Weißenburg GmbH), Eva-Maria Raab (Klimaschutzmanagerin, Zukunftsinitiative altmühlfranken), Steffen Petrenz (Stadtwerke Pappenheim GmbH), Dr. Dr. Kristina Becker (Bürgermeisterin Stadt Treuchtlingen), Andreas Oswald (Klimaschutz, Stadt Treuchtlingen), Jürgen Simon (Leiter Büro Landrat), Prof. Dr.-Ing. Markus Brautsch (Institut für Energietechnik GmbH) und Rainer Kleedörfer (N-ERGIE AG).




Gästeehrung des Touristik Vereins Pappenheim

Der Touristikverein Pappenheim hat kürzlich Carolina Stiegelmeier aus Pullach bei München geehrt, die seit 10 Jahren regelmäßig zu Gast im „Haus Anneliese“ bei Familie Müller in Übermatzhofen ist.

In den ersten Jahren kam sie mit ihrem Lebensgefährten Kurti, der eine enge Verbindung zur Familie Müller pflegte und das eine oder andere Mal mit seinem Gastgeber Host Müller zu Arbeiten in den Wald begleitet hat. Nach seinem frühen Tod wurde Kurti auf seinen Wunsch hin im Friedwald in Pappenheim beigesetzt und „blieb damit seinem Pappenheim über den Tod hinaus treu,“ führte Klaus Huschik aus. Letzterer bedankte sich im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Namen des Touristikvereins Pappenheim für die Verbundenheit und Treue zu ihrem Urlaubsdomizil in Übermatzhofen.

Sie komme gerne hierher, erzählte Carolina Stiegelmeier und freue sich immer, wenn sie die Hektik Münchens für einige Wochen hinter sich lassen könne um in der wunderschönen Pappenheimer Region im Naturpark Altmühltal zu entspannen.

Auch Horst Müller als Gastgeber bedankte sich. Er habe viele Stammgäste, von denen auch einige schon für ihre langjährige Treue zu seinem Gästehaus geehrt worden sind. Viele von Ihnen haben eine enge Bindung zur Familie und sagen wie auch Carolina Stiegelmeier „Einmal Müller – immer Müller“.

Als äußeres Zeichen der Dankbarkeit übergab Klaus Huschik mit den besten Grüßen und Wünschen auch des Vereinsvorsitzenden Uwe Sinn an Carolina Stiegelmeier einen Blumenstrauß, eine Urkunde und ein Präsent. Bei einem Glas Sekt wurde zum Schluss noch auf viele weitere Aufenthalte in Übermatzhofen und Pappenheim angestoßen.




Das Stromnetz in Pappenheim und den Ortsteilen ist Betriebssicher

Besorgte Stromabnehmer haben sich in letzter Zeit vermehrt um die Zuverlässigkeit der Stromlieferung im Stromnetz der Stadtwerke Pappenheim Sorgen gemacht. Grund hierfür waren Störungen bei der Stromlieferung in den Ortsteilen, Bieswang, Geislohe, Göhren, Neudorf, Ochsenhart und Osterdorf.

Steffen Petrenz, der Geschäftsführer des Städtischen Werke Pappenheim teilt hierzu mit, dass die Stromabschaltungen nicht in dem Verantwortungsbereich der Städtischen Werke lagen.

Zu den Störungen wird im Einzelnen mitgeteilt:
Am 02 und am 12.08.2023 kam es durch Bauarbeiten dritter zu Mittelspannungs- Schutzabschaltungen. Dadurch waren die Orte Bieswang, Geislohe, Göhren, Neudorf, Ochsenhart und Osterdorf kurzzeitig komplett ohne Strom.

Bei dem Unwetter Abend des 17.08.2023 kam es zu einem Blitzeinschlag mit anschließendem Feuer in einer Bieswanger Trafostation. Die Trafostation wurde außer Betrieb genommen und die Strimkunden auf eine andere Trafostation um geschalten.
Durch diesen Vorfall waren nur wenige Kunden im Bereich Bieswang kurzzeitig vom Stromausfall betroffen.

„Wir bedauern die Unannehmlichkeiten für unsere Kunden, durch diese von höherer Gewalt und Fremdverschulden verursachten Störungen“, teilt Geschäftsführer Steffen Petrenz im Namen der Stadtwerke Pappenheim mit.




Staatsstraße zwischen Pappenheim und B2 drei Wochen gesperrt

Die Staatsstraße (StStr) 2230, die von Zimmern über Pappenheim zur B 2 führt wird wie geplant in den Sommerferien für ca. 3 Wochen im Bereich der beiden Brücken bei Pappenheim voll gesperrt. Wie berichtet, werden in dieser Zeit der Vollsperrung im Bereich der Bahnbrücke Arbeiten für eine Deckenerneuerung durchführt.

Voraussichtlich wird die Vollsperrung vom 21.08.2023 bis 08.09.2023 dauern.

Bereits seit Mitte Juni läuft die Sanierung der Brücke der StStr 2230 über die Bahnhofstraße (WUG 9), bei der die halbseitige Sperrung mit Ampelverkehr geregelt ist.

Letzte Ausfahrt Pappenheim Die Vollsperrung tritt voraussichtlich am Montag 21.08.2023 in Kraft und wird bis zum 08.09.2023 dauern.

Die Umleitung für den Verkehr aus Richtung Solnhofen / Zimmern der zur Bundesstraße 2 will, erfolgt über die Kreisstraße WUG 9 Richtung Langenaltheim und vom dortigen Kreisel über die StStr 2217 zur B 2 von dort weiter bis zur Dietfurt-Kreuzung und in umgekehrter Richtung. Die Umleitung ist ausgeschildert.

Die Zufahrt zum Edeka-Markt Pfaller und nach Pappenheim City ist aus Richtung Solnhofen – Zimmern ungehindert möglich.

Aus Richtung B 2 ist die letzte mögliche Abfahrt auf Höhe der Alten Altmühl zum Steinbruch.




Attraktive Beton-Legosteine in Pappenheim

Auf dem Weg zur Burg Pappenheim gibt es jetzt im Dr. Wilhelm-Kraft-Weg wieder eine Attraktion, die diesmal größer als 4 Quadratmeter ist. Der neue Hingucker wird wohl einige Zeit Bestand haben und wenn man genügend Zeit verstreichen lässt vielleicht einmal wegen seiner historischen Bedeutung in den Focus der Denkmalpfleger gelangen.

Hangseitig ist am Fahrbahnrand eine 60 cm breite gut 14 m lange Mauer errichtet, die ihrerseits das dahinterliegende Baudenkmal, nämlich die schon vor über 200 Jahren aus Bruchsteinen verlegte Stützmauer vor dem Einsturz schützen soll.

Gebaut ist die Schutzmauer für das Baudenkmal Stützmauer, so wie es der Stadtrat im April dieses Jahres beschlossen hat. Entschieden hat man sich damals für Beton-Legosteine, die leicht wieder abgebaut und anderweitig verwendet werden können.

Aber das mit der Wiederverwendung kann dauern, denn zunächst sind Voruntersuchungen der denkmalgeschützten Mauer durch eine Fachfirma erforderlich. Erst wenn das Ergebnis dieser Voruntersuchungen vorliegt, will das Landesamt für Denkmalpflege geeignete Sanierungsvarianten zusammen mit der Stadt Pappenheim festlegen. Nach dieser Festlegung ist wird sicherlich auch wieder einige Zeit ins Land ziehen bis das Baudenkmal Stützmauer dann tatsächlich wieder eigenständig stehen kann.

Die vor dem Jahre 1800 errichtete Trockenmauer hatte sich seit vielen Jahren immer mehr geneigt und drohte auf die Fahrbahn zu stürzen. Dagegen hat man jetzt mit der Schutzmauer aus Beton-Legosteinen Vorsorge getroffen.

Der öffentliche Straßenverkehr auf dem Dr.-Wilhelm-Kraft-Weg ist zwar auf der ohnehin schon schmalen Straße weiter eingeengt, aber immerhin möglich.

In jeden Fall ist die Pappenheimer Legostein-Mauer ein pfiffiges sehenswertes Bauwerk, das auf dem Weg zur Pappenheimer Burg bestaunt werden kann.

[Unseren Artikel über die Beratungen im Stadtrat finden Sie hier …]

 




EDEKA Pfaller in Pappenheim spendet neue Trikots für Basketballer des Turnvereins

Die Basketballabteilung des Turnvereins 1861 Pappenheim e.V. konnte sich jetzt über eine großzügige Spende des Pappenheimer EDEKA-Marktes Pfaller freuen. Der 1. Vereinsvorsitzender Kay Mlinzk, die 2. Vorsitzende Sabine Rossak und die Finanzverwalterin Regine Halbmeyer bedankten sich bei Marktleiter Thorsten Pfaller für neue Trikotsätze.

Die Basketballabteilung des Turnvereins Pappenheim wird seit etwa drei Jahren von Timur Razakov aufgebaut und trainiert und derzeit sind etwa 15 bis 20 Kinder und Jugendliche beim regelmäßigen Trainingsbetrieb am Mittwochabend. Damit das Basketballteam noch wachsen kann hat Torsten Pfaller nach Auswahl von Vereinsvorstand Kay Mlinzk 25 weiße Oberteile und schwarze Hosen angeschafft und finanziert.

Gleich nach dem Überstreifen der Trikots und dem Erinnerungsfoto ging es in der Turnhalle des Vereins auf der Lach gleich neben dem Volksfestplatz richtig los mit dem trickreichen Ballspiel.

Für ein Sommertraining im Freien setzt der Vorsitzende des Turnvereins auf die Stadt Pappenheim, die auf den aufgelassenen Tennisplätzen gleich neben dem Fußballfeld möglicherweise einen Basketballplatz einrichten will. Aber Kay Mlinzk weiß auch, dass für diesen Platz auch noch eine Bocciabahn und eine Skaterbahn in der engeren Auswahl sind.

Öffentlich auftreten werden die Basketballer des Turnvereines erstmals am Volksfestumzug am kommenden Samstag.

 




Kirchweihmarkt in Pappenheim feiert sein Revival

Mit dem ehemals traditionellen Pappenheimer Kirchweihmarkt wollen die Pappenheimer Geschäftsleute einmal mehr ihre treuen Kunden, aber auch den neuen Kunden aufzeigen, „dass in unserem kleinen Städtchen für das tägliche Leben und Wohlbefinden und darüber hinaus alles vorhanden ist und auch erhalten werden kann“ teilt Schindler vom Organisationsteam  mit.

Der Kirchweihmarkt 2023 erstreckt sich über die gesamte Deisingerstraße bis hin zum Marktplatz. In der Marktmeile können sich die Besucher frei bei von den Belastungen des Straßenverkehrs bewegen.

Folgende Anbieter sind auf dem Kirchweihmarkt 2023 vertreten

Anton Schindler e.k. – Ladensortiment

Päckert`s Tracht&Landhausmode – Ladensortiment

Brigittes kleine Klunkerwerkstatt – Schmuck in allen Facetten

Hobby Pieth – Handarbeit

Kräuter Doni´s Bio Treff – Blume des Lebens, Sonnenmoorprodukte, Nahrungsergänzung, Elfenbüchlein, Jentschuraprodukte, usw.

Ledertreter – Handgemachte Lederschuhe für Babys und Kleinkinder

Löffler – Baby- und Kinderbekleidung Hosen und Mützen für Babys und Kinder, Taschen, Makramee-Deko, selber gemachter Schmuck

Militärverein und Reservistenkameradschaft 1856 Pappenheim – Glücksrad

Modeschmuck Kim Wittmann – vergoldeter/goldfarbener Modeschmuck

Pinselfabrikation – handgefertigte Pinsel, Bürsten und Besen

Walter Bauer – Antiquarische Bücher

Aubert Sven – Bio-Mandel-Öle, Beton-Deko

Winzerhof Hofmann – Weiß- und Rotwein &Co. Bioland

Rosis Obstgarten – Saft, Marmelade, Zuchinisoße, Curryzwiebeln, Balsamico, Saftgummi(Gummibärchen)

Naturprodukte – Original Aleppo-Naturseife (flüssig + fest) eigens entwickelte zertifizierte Bio-Zahncreme

Die Stadt Pappenheim der Einzelhandel und die weiter Fieranten freuen sich als Veranstalter auf viele Besucher  




Altmühlfranken radelt! Bürgerinformation zur Erstellung Radverkehrskonzepts

Im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung informierten die Zukunftsinitiative altmühlfranken und das Projektbüro Green-Solutions zum aktuellen Planungsstand des Alltagsradverkehrs im kunststoffcampus bayern in Weißenburg.
(LRA) Die rund 100 Teilnehmenden hatten die Möglichkeit aktiv auf die Weiterentwicklung des Radverkehrs in Altmühlfranken einzuwirken.

Gemeinsam mit den Landkreisbürgerinnen und Landkreisbürgern möchte die Zukunftsinitative altmühlfranken den Alltags- sowie Freizeitradverkehr im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen vorantreiben und weiterentwickeln. Dazu wurde das Projektbüro Green-Solutions beauftragt ein Radverkehrskonzept für Altmühlfranken zu erstellen.

Als wichtiger Baustein wird die Information der radfahrenden Bürgerinnen und Bürger gesehen. Zu Beginn der öffentlichen Infoveranstaltung im kunststoffcampus bayern in Weißenburg wurde der aktuelle Stand und ein Ausblick zur Erstellung des Radverkehrskonzepts gegeben. Im nächsten Schritt wurde in einem aktiven Teil auf Stellwänden der erste Netzentwurf auf Gemeindeebene präsentiert und von Gemeindevertretern moderiert.
Dieser erste Netzentwurf ist das Ergebnis intensiver Abstimmungsgespräche mit den Städten, Märkten und Gemeinden zu Beginn des Jahres. Die Ideen, Anmerkungen und Ergebnisse aus den konstruktiven Gesprächen zum geplanten Netz werden nun geprüft und in den Netzentwurf mit aufgenommen. „Uns ist es beim landkreisweiten Radverkehrskonzept sehr wichtig, dass wir alle Akteure mit einbeziehen. Dass die Infoveranstaltung so gut angenommen wird, ist ein Beleg dafür, dass wir uns damit auf einem guten Weg befinden“, freut sich Landrat Manuel Westphal bei der Infoveranstaltung.

Die Fertigstellung des Radverkehrskonzepts ist für Sommer 2024 geplant. Bis dahin laufen noch weitere Gespräche mit Fachbehörden und nach Fertigstellung des finalen Netzentwurfs eine Beschilderungsplanung.

Informationen zur Erstellung des Radverkehrskonzepts finden Sie unter www.altmuehlfranken.de/altmuehlfrankenradelt.

 




Gestalten Sie die Weiterentwicklung des Radverkehrs in Altmühlfranken mit!

Die Zukunftsinitiative altmühlfranken lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zur Informationsveranstaltung am Donnerstag, 29. Juni 2023 um 18.30 Uhr im kunststoffcampus bayern – Richard-Stücklen-Straße 3, 91781 Weißenburg i. Bay. ein.
Das beauftragte Projektbüro Green-Solutions stellt den aktuellen Stand sowie einen Ausblick auf die nächsten Arbeiten zur Erstellung des Radverkehrskonzepts vor.
Im Anschluss daran besteht die Möglichkeit, den aktuellen Netzentwurf zum Alltagsradverkehr einzusehen, Fragen zu stellen und vor allem auch persönliche Anregungen zu geben.
Die Anmeldung zu diesem Abend ist ab sofort möglich unter

www.altmuehlfranken.de/altmuehlfrankenradelt

oder telefonisch unter 09141 902-207.

Um eine Anmeldung bis 23. Juni 2023 wird gebeten.
Fragen beantwortet Verena Bickel von der Zukunftsinitiative altmühlfranken unter
verena.bickel@altmuehlfranken.de oder telefonisch unter 09141 902-207.




Jetzt anmelden zur Informationsveranstaltung über das Radverkehrskonzept des Landkreises

Am Donnerstag, 29.06.2023 lädt die Zukunftsinitiative altmühlfranken zu eine Informationsveranstaltung über den aktuellen Stand des Radverkehrskonzepts des Landkreises in den kunststoffcampus bayern (Richard-Stücklen-Straße 3, 91781 Weißenburg i. Bay) in Weißenburg ein.

Die Anmeldung für diesen Informationsabend ist ab sofort möglich!

Die Arbeiten zur Erstellung eines landkreisweiten Alltags- und Freizeitradverkehrskonzept sind im vollen Gange. Aktuell findet die Befahrung des ersten Netzentwurfes mit dem Fahrrad statt. Dabei werden die von den Bürgermeisterinnen, Bürgermeistern und Bauverwaltungen der Gemeinden geplanten Radrouten und Netzlücken befahren, bewertet und mit einer Beschilderungsplanung hinterlegt.

Die Zukunftsinitiative altmühlfranken freut sich sehr, allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern am Donnerstag, 29.06.2023 um 18.30 Uhr im kunststoffcampus bayern (Richard-Stücklen-Straße 3, 91781 Weißenburg i. Bay) den aktuellen Stand des Projekts und einen Ausblick auf die nächsten Arbeiten zur Erstellung des Radverkehrskonzepts im Landkreis vorzustellen.
Im Anschluss an die Präsentation besteht die Möglichkeit, den aktuellen Netzentwurf zum Alltagsradverkehr einzusehen und ins Gespräch zu kommen.

Die Anmeldung zu diesem Informationsabend ist ab sofort möglich unter www.altmuehlfranken.de/altmuehlfrankenradelt/ oder telefonisch unter 09141 902-207. Um eine Anmeldung bis 23.06.2023 wird gebeten.

Fragen beantwortet Verena Bickel von der Zukunftsinitiative altmühlfranken unter verena.bickel@altmuehlfranken.de oder telefonisch unter 09141 902-207.

 




Stadtwerkeinsel in Pappenheim erhält eine Ladesäule

Auf der Stadtwerkeinsel in Pappenheim wird es demnächst eine Ladesäule mit zwei Anschlüssen für das laden von E-Autos geben. Einen entsprechenden Beschluss hat der Stadtrat in seiner Mai-Sitzung einstimmig gefasst.
Die Variante für die Lademöglichkeit eine staatliche Zuwendung zu bekommen hat der Stadtrat verworfen. In diesem Fall hätten zwei Ladesäulen mit insgesamt 4 Lademöglichkeiten angeschafft müssen. Dabei wäre als Aufstellungsort für die zweite Ladesäule nur die Pappenheimer Lach infrage gekommen, wo es bisher keinen Stromanschluss gibt. Dieser ist allerding auf der Stadtwerkeinsel vorhanden, weshalb sich der Stadtrat dort für die Aufstellung einer Ladesäule entschieden hat.

Angeschafft wird die Ladesäule im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit den Stadtwerken Roth und wird in der Stadt Pappenheim rund 5.000 Euro kosten. Jährlich werden mit den Grundgebühren für den Ladeverbund und den Verwaltungs- und Wartungskosten rund 1.000 Euro fällig, wobei der Erlös für den Stromverkauf mit prognostizierten 215 Euro und der Erlös aus der Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) mit 400 Euro vorausberechnet ist. Ob und in welcher Höhe der Stadt ein Defizit aus dieser Ladesäule entsteht hängt maßgelblich davon ab wie intensiv die beiden Ladeanschlüsse der Säule genutzt werden.




Prägende Maßnahme der Dorferneuerung in Bieswang abgeschlossen

Bieswang – Nachdem im Dezember 2016 mit der Runderneuerung von Ochsenhart schon einen Teil der Dorferneuerung Bieswang erfolgreicher abgeschlossen werden konnte, gab es jetzt auch in Bieswang selbst Grund zum Feiern. Nach dem Abschluss der Baumaßnahmen in der Hauptstraße sind die Dorferneuerungsmaßnahmen zwar noch nicht beendet, aber „die erste prägende Maßnahme ist jetzt in Bieswang zum Abschluss gekommen“ erklärte Bürgermeister Florian Gallus den Grund der Feierstunde.

Vom Willen zur Zusammenarbeit geprägt
Die Hauptstraße in Bieswang, die auch Staatsstraße (2387) ist, stellt eine vielbefahrene Hauptverbindung unserer Region in Richtung des benachbarten Regierungsbezirks und des Landkreises Eichstätt dar. Auch deshalb war die Neugestaltung dieses 800 Meter langen Straßenstücks eine besondere Herausforderung für alle, die an den seit April 2019 laufenden letzten Baumaßnahmen beteiligt waren.
Die vielen Besprechungen im Rahmen der Dorferneuerungsmaßnahmen seit der Ausführungsplanung im Mai 2020 seien von der Fähigkeit und dem Willen zur Zusammenarbeit geprägt worden, betonte Bürgermeister Florian Gallus in seiner Rede und bedankte sich deshalb bei der Vorstandschaft der Teilnehmergemeinschaft, namentlich bei ihrem Vorsitzenden, dem technischen Amtsrat Hannes Mantsch vom Amt für Ländliche Entwicklung (ALE), bei Baudirektor Thomas Fechner vom Staatlichen Bauamt Ansbach, Michael Napokoj, Geschäftsführer der ausführenden Straßenbaufirma Fiegl und bei Rainhard Vulpius vom Pleinfelder Ingenieurbüro VNI.
Einen besonderen Dank richtete der Bürgermeister auch an an Jana Link und Christiana Pfahler vom städtischen Bauamt stellvertretend für alle Referate Stadtverwaltung, die auch einen großen Anteil am Gelingen der Baumaßnahmen hatten.

Synergie optimal genutzt
Um die Synergie optimal zu nutzen gab es im Jahr 2021 nach Absprache mit dem Staatlichen Bauamt noch eine Terminverschiebung, durch die es möglich wurde im Rahmen der Baumaßnahmen die Nahwärmeleitung für das Nachwärmenetz Bieswang mit zu verlegen. Auch für die Städtischen Werke wurden die Anschlüsse der Dachflächen Photovoltaikanlagen an das Niederspannungsnetz mit eingebaut. Vom Wasserzweckverband konnte ein Teil der Wasserleitung und der Hausanschlüsse im Zuge der Baumaßnahmen erneuert werden. Die Stadt Pappenheim hat in der Bieswanger Hauptstraße einen Großteil des Glasfasernetzes verlegt. „Und so konnten wir in einem gemeinsamen Kraftakt im Bereich des Infrastrukturausbaues das Maximum für unsere Bürgerinnen und Bürger herausholen“, freute sich Gallus.

Die allgemeinen Maßnahmen der Dorferneuerung werden in Bieswang auch von vielen privaten Maßnahmen begleitet, bei denen für das Ortsbild eine wesentliche Verbesserung erreicht werden konnte. Sogar der Leerstand in der Hauptstraße zu Beginn der Dorferneuerung ist fast vollständig beseitigt.
Hannes Mantsch vom ALE, der seit Jahresbeginn Vorsitzender der Teilnehmergemeinschaft ist, betonte, dass er in seiner kurzen Zuständigkeitszeit bereits mit Freude feststellen konnte, dass der Ort lebt.

Thomas Fechner vom Staatlichen Bauamt Ansbach lobte ebenfalls das gute Miteinander und insbesondere die Leistung von Bürgermeister Florian Gallus. „Das hat der wirklich klasse gemacht“, beteuerte Fechner und regte damit einen kräftigen Applaus für Pappenheims Bürgermeister an.

„Ich bin schon fast ein Bieswanger“
sagte Reinhard Vulpius dessen Ingenieurbüro die Baumaßnahmen in der Hauptstraße seit mehr als fünf Jahren planerisch und begleitet.
Denn schon Mitte April 2019 ging es nach entsprechenden Vorplanungen los mit den Grabungen und der Sperrung in der Hauptstraße. Bis Dezember 2019 war man mit dem Einbau von rund einem Kilometer neuem Kanal und einem Kilometer neuer Trinkwasserleitung beschäftigt und hat dabei 1,7 Millionen Euro verbaut von denen 1,4 Millionen die Stadt Pappenheim und 300.000 Euro der Wasserzweckverband links der Altmühl bezahlt hat.

Der Beginn des Straßenausbaus hat sich hingezogen und konnte erst im September 2021 beginnen. Im April 2023 kamen die Bauarbeiten zum Abschluss und kosteten 1,1 Millionen Euro. Davon hat die Teilnehmergemeinschaft rund 500.000 Euro zu tragen und das Straßenbauamt ist mit 380.000 Euro beteiligt. Die Stadt Pappenheim trägt mit 170.000 Euro 15% der Bausumme, die Stadtwerke Pappenheim 50.000 und der Wasserzweckverband 3.000 Euro.

Auch Vulpius freute sich, dass für die Anwohner der Hauptstraße endlich wieder Ruhe eingekehrt ist. „Was wir geschaffen haben kann sich sehen lassen“, meinte Rainhard Vulpius und führte dabei besonders das neue Bushäuschen und die verbesserte Anbindung der Rosengasse und der Weißenburger Straße an. Die Ruhe wird aber nicht lange dauern meinte er, denn „Wir überdenken schon die Baumaßnahmen in den nächsten Ecken“.

Bei schönem Wetter und guter Laune konnte man in Bieswang an diesem Tag die neugestaltete Hauptstraße feiern. Mit dem guten Wetter und insbesondere mit der guten Laune war das nicht immer so in den vergangenen Jahren. Denn Baulärm, Staub und Schmutz drückten oft recht massiv auf das Gemüt bei den Anwohnern. Auch bei ihnen bedankte sich Bürgermeister Gallus für ihr Durchhaltevermögen und ihr Verständnis. Wie auch bei Renate und Christian Süppel die ihr Grundstück mit Überdachung für die Einweihungsfeier zur Verfügung gestellt hatten.

Trotz aller Ärgernisse hätten die geplagten Anwohner die Bauarbeiter immer wieder mit Kaffee und Kuchen und anderen kleinen Stärkungen verwöhnt wussten Gallus und Vulpius zu berichten. „Das erfüllt mich nicht nur als Bürgermeister, sondern auch als Bieswanger mit ganz viel Stolz“, lobte der Bürgermeister bevor er die Ehrengäste und die leidgeprüften Bieswanger zu einem Imbiss mit Umtrunk einlud.