Sicherheitsinspektion der Stromleitungen rund um Pappenheim
Ab Montag, dem 3. Juni 2024, wird die N-ERGIE Netz GmbH zwei Wochen lang mit einem Helikopter die Hochspannungsleitungen in ihrem Netzgebiet überprüfen. Auch der Raum Pappenheim wird dabei im Fokus stehen. Die täglichen Flüge, die zwischen 8:00 und 17:00 Uhr stattfinden, dienen der Dokumentation und Identifikation möglicher Schwachstellen auf der insgesamt rund 800 Kilometer langen Freileitung.
Kontrollen aus der Luft Um eine detaillierte Inspektion zu gewährleisten, wird der Helikopter in einer niedrigen Höhe von etwa 35 Metern fliegen und dabei teils bis auf 15 Meter an Masten und Leitungen herankommen. Diese Perspektive ermöglicht es, Schäden an Masten, Isolatoren und Leiterseilen frühzeitig zu erkennen. Außerdem wird überprüft, ob Sicherheitsabstände eingehalten werden, zum Beispiel, ob Bäume zu nahe an die Leitungen herangewachsen sind.
Mögliche Verzögerungen und Lärmbelästigung Die Inspektionen können sich wetterbedingt verzögern, da klare Sicht für die Kontrolle notwendig ist. Die N-ERGIE Netz GmbH bittet die Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für den entstehenden Lärm und Abwind durch den Helikoptereinsatz. Um Tiere nicht zu verschrecken, werden Bereiche mit Pferden, Rindern oder Wildtieren umflogen.
Die regelmäßigen Inspektionen sind wichtig, um eine zuverlässige Stromversorgung zu gewährleisten. 2022 mussten die Menschen im Netzgebiet der N-ERGIE Netz GmbH aufgrund ungeplanter Ereignisse durchschnittlich nur knapp sieben Minuten ohne Strom auskommen – rund fünf Minuten weniger als im Bundesdurchschnitt.
Titelfoto: N-ERGIE
Pappenheim will zwei Vorrangflächen für Windkraft bei Bieswang ersatzlos streichen
Bei der jüngsten öffentlichen Sitzung des Stadtrats in Pappenheim waren seit dem denkwürdigen 14. September 2006 wieder einmal Windenergieanlagen (WEA) ein Thema. Wie berichtet, hat der regionale Planungsverband Westmittelfranken in seiner 31. Änderung zum Regionalplan im Raum Bieswang, Göhren und Neudorf drei Vorrangflächen für WEA eingeplant. Vor gut 40 Zuhörern, vorwiegend aus den genannten Orten, erklärte Bürgermeister Florian Gallus die Windkraft-Thematik souverän und umfassend. Die Entscheidung des Stadtrats, in seiner Stellungnahme bestimmte Vorrangflächen zu verschieben und andere ganz zu streichen, verspricht neue Spannung in der Diskussion um die Windenergie in unserer Region.
Im Vorfeld der jüngsten Stadtratssitzung ist das Thema Windkraft insbesondere in Bieswang heiß diskutiert worden. Dem Aufruf, vor Sitzungsbeginn vor dem Rathaus Präsenz zu zeigen, sind denn auch etwa 20 Personen gefolgt, die diskutierten und ihre Erkenntnisse austauschten. Und das war nicht viel Erkenntnisse, soweit sie die Dinge in Sachen Windkraft im Gemeindegebiet Pappenheim betrafen. Denn bisher war über das Thema ausschließlich im nichtöffentlichen Bereich gesprochen worden. Im Sitzungsraum im Haus des Gastes waren es dann mehr als 40 Zuhörer, die sehr diszipliniert und gespannt die Ausführungen von Bürgermeister Florian Gallus erwarteten.
Dieser erklärte zunächst die Vorgaben des sogenannten Wind-an-Land-Gesetzes, wonach in Bayern bis Ende 2027 1,1 Prozent der Gesamtfläche für den Bau von WEA zur Verfügung stehen müssen. Diese Flächen sollen bayernweit bis 2032 auf 1,8 Prozent erweitert werden. Für die Planungsregion 8 mit 123 Städten und Gemeinden hat sich der Regionale Planungsverband Westmittelfranken auf die Suche nach möglichen Vorrangflächen für Windkraftanlagen gemacht, wobei die Windhäufigkeit eine entscheidende Rolle spielte. Die Auswahl erfolgte, so Gallus, aber auch nach Ausschlusskriterien und einem Katalog in dem Artenschutz, Wasserschutz, Militär, Naturschutz, Denkmalschutz und dergleichen eine Rolle spielten. So erläuterte der Bürgermeister auch, dass ursprünglich 500 ha Vorrangflächen im Wald rund um Bieswang in der Änderung des Regionalplans vorgesehen waren.
Werden die gesetzlichen Vorgaben aus dem Wind-an-Land-Gesetz umgesetzt, dann können außerhalb der Vorrangflächen keine Windkraftanlagen gebaut werden, womit eine Steuerung der Standorte möglich wäre. Sollten die Ziele aber verfehlt werden, dann erfolgt eine Privilegierung nach dem Baugesetzbuch. Das würde bedeuten, dass WEA überall dort im Außenbereich gebaut werden könnten, wo sich der Grundstückseigentümer und der Betreiber der WEA einig sind, soweit die vorgeschriebenen Abstände zur Ortsbebauung eingehalten werden.
Planungshoheit durch Flächensicherung Aber auch, wenn Vorrangflächen für den Bau von WEA ausgewiesen sind, droht den Kommunen, in unserem Falle der Stadt Pappenheim, die Planungshoheit zu entgleiten. Denn jeder Privatmann, der ein Grundstück auf der Vorrangfläche hat, kann ohne Einflussmöglichkeiten der Stadt eine WEA bauen oder bauen lassen, so erklärte es Bürgermeister Gallus im voll besetzten Sitzungsraum. Dann gäbe es auch keine Möglichkeit der Stadt oder der Bürgerschaft, sich an den WEA zu beteiligen. Damit können Windparks in allen Vorbehalts- und Vorranggebieten ohne Beteiligungsmöglichkeit durch die Stadt entstehen.
Um mit der Planungshoheit das Gesetz des Handelns nicht zu verlieren, will Gallus die Flächen privater Eigentümer in den Vorranggebieten mit einem Nutzungsvertrag an die Stadt Pappenheim binden. Nur so könne die Stadt die Spielregeln festlegen und bestimmen, wer, wo, wie und wann baut. Mit Bürgerstrommodellen und Bürgerwindkraftanlagen will der Bürgermeister letztlich auch die gesellschaftliche Akzeptanz für die WEA beflügeln.
Wie berichtet, gab es bereits zwei nichtöffentliche Versammlungen mit den betroffenen Grundstückseigentümern. Ziel war es, den Eigentümern einen Gestattungsvertrag zur Errichtung und zum Betrieb von Windkraftanlagen für ihr jeweiliges Grundstück nahezubringen. Mit dem 30-seitigen Vertragswerk soll vom Grundstückseigentümer die Nutzung des Grundstücks an die Stadt Pappenheim übertragen werden, die dann als Betreiberin der Windenergieanlagen (WEA) auftritt und damit auch alle damit zusammenhängenden Rechte und Pflichten wahrnimmt. Damit, so erklärte Bürgermeister Florian Gallus bei der öffentlichen Sitzung im Stadtrat, behalte die Stadt Pappenheim die Planungshoheit und könne bestimmen, wo und wie viele WEA auf der Vorrangfläche gebaut werden.
Gallus erklärte auch, dass die bisherigen nichtöffentlichen Versammlungen deshalb notwendig waren, weil bis zur Veröffentlichung der Pläne durch den regionalen Planungsverband Westmittelfranken sich die Grenzen der Vorrangflächen immer wieder verschoben haben. Aus diesem Grund sollten die konkret infrage kommenden Grundstücke noch geheim gehalten werden, um Unruhe unter den Grundstücksbesitzern zu vermeiden. Der Bürgermeister kündigte auch noch eine Bürgerversammlung zu diesem Thema an.
Zur Fläche WK 312: Anpassung der Fläche WK 312 wie dem Lageplan zu entnehmen ist: Rot = Herausnahme der Flächen als Vorranggebiet für Windkraftanlagen Blau = als Ersatzfläche wird die nicht belastete Fläche vorgeschlagen.
Stellungnahme als Träger öffentlicher Belange Das eigentliche Thema der Stadtratssitzung jedoch war die Stellungnahme der Stadt Pappenheim zu den im Entwurfsplan ausgewiesenen drei Vorrangflächen für Windkraftanlagen. Zu dieser Stellungnahme war die Stadt in ihrer Eigenschaft als Träger öffentlicher Belange aufgefordert. Einstimmig beschlossen wurde vom Stadtrat ohne jede Wortmeldung von dem Stadtratsgremium folgende Stellungnahme: Für die Fläche WK 312, gelegen links und rechts der Staatsstraße 2724 zwischen der Abzweigung Göhren und der Abzweigung Neudorf, wird eine Anpassung vorgeschlagen: Teile der Fläche sollen entfallen, während eine neue Ersatzfläche weiter entfernt von Wohngebieten Richtung Rothenstein vorgesehen ist. Hier sollen alle Flächenbereiche gestrichen werden, die sich in einem Waldgebiet befinden.
Die beiden Flächen WK 313 und WK 314 im Bereich Bieswang sollen nach dem Willen des Pappenheimer Stadtrats ersatzlos gestrichen werden. Hauptgründe sind der Schutz wertvoller Forstflächen und Kulturgüter, die Entlastung des Ortsbildes sowie der Vorsorgeabstand zu Wohnsiedlungen und denkmalgeschützten Bereichen. Diese Maßnahmen sollen das Landschaftsbild schonen und die Einwohner entlasten.
Außerdem wird darauf hingewiesen, dass die oberbayerische Nachbargemeinde Schernfeld an der Grenze zu Bieswang eine Windkonzentrationszone mit 145 Hektar im Flächennutzungsplan ausgewiesen hat.
Dieser Beschluss des Stadtrats ist aber wohl eher eine Wunschvorstellung als eine Garantie dafür, dass die in der Stellungnahme formulierten Änderungen auch in der Planung zur 31. Änderung des Regionalplans Westmittelfranken so umgesetzt werden. Auch darauf hat Bürgermeister Gallus bei der Sitzung hingewiesen. Deshalb ist er auch weiterhin bestrebt, die Flächensicherung für alle im Entwurfsplan ausgewiesenen Vorrangflächen mit einem Nutzungsvertrag unter städtische Kontrolle zu bringen.
Bis zum 28. Juni 2024 kann sich jeder schriftlich oder elektronisch äußern Das Wichtigste hierzu findet sich in folgendem Auszug aus dem Mittelfränkischen Amtsblatt Nr. 4/2024, Seite 53
„Öffentlichkeitsbeteiligung im Rahmen der 31. Änderung des Regionalplans der Region Westmittelfranken (8) – Teilkapitel 6.2.2 Windenergie
Der Planungsausschuss des Regionalen Planungsverbands Westmittelfranken (8) hat am 09.04.2024 die Einleitung des Beteiligungsverfahrens zur 31. Änderung des Regionalplans (inhaltliche Fortschreibung des Teilkapitels 6.2.2 Windenergie) beschlossen. Hierzu ist der Entwurf der Regionalplanänderung gemäß Art. 16 Abs. 3 Satz 1 BayLplG i. V. m. § 9 Abs. 2 Satz 4 ROG bei der Regierung von Mittelfranken (Höhere Landesplanungsbehörde) sowie den Landratsämtern und den kreisfreien Städten des Regionalen Planungsverbands für einen Zeitraum von mindestens einem Monat auszulegen.
Bei der Regierung von Mittelfranken – Höhere Landesplanungsbehörde -, Promenade 27, 91522 Ansbach, Zi. 442 liegt der gesamte Entwurf der Regionalplanänderung gem. § 9 Abs. 2 Satz 5 ROG vom 06.05.2024 bis einschließlich 28.06.2024 zur Einsicht für jedermann aus. Die Unterlagen können von Montag bis Donnerstag von 08:00 bis 12:00 Uhr und von 13:00 bis 16:00 Uhr und Freitag von 08:00 bis 13:00 Uhr eingesehen werden.
Gleichzeitig kann der Entwurf im Internet unter den Adressen www.region-westmittelfranken.de unter „Regionalplan-Änderungen“ und www.regierung.mittelfranken.bayern.de unter „Aktuelle Themen“ eingesehen werden.
Bis zum Ablauf der Auslegungsfrist wird Gelegenheit zur schriftlichen oder elektronischen Äußerung gegenüber dem Regionalen Planungsverband Westmittelfranken, Crailsheimstraße 1, 91522 Ansbach oder unter rpv@landratsamt-ansbach.de gegeben.
Nach Ablauf dieser Frist sind gem. Art. 16 Abs. 2 Satz 4 BayLplG alle Äußerungen ausgeschlossen, die nicht auf besonderen privatrechtlichen Titeln beruhen.
Informationen zum Schutz personenbezogener Daten bei der Verarbeitung durch den Regionalen Planungsverband Westmittelfranken finden sich auf der Internetseite des Planungsverbands (www.regionwestmittelfranken.de) unter Regionalplan – Regionalplan-Änderungen – 31. Änderung – Datenschutzhinweis.“
Zur Fläche WK 312:
Anpassung der Fläche WK 312 wie folgendem Lageplan zu entnehmen ist.
Rot = Herausnahme der Flächen als Vorranggebiet für Windkraftanlagen
Blau = als Ersatzfläche wird die nicht belastete Fläche vorgeschlagen.
Die Stadtwerke Pappenheim suchen zur Verstärkung ihres Teams im Bereich Freibad ab sofort für das Wochenende eine Reinigungskraft m/w/d. Dazu geben die Stadtwerke folgende Ausschreibung bekannt:
Ihre Aufgaben bei uns:
Grundreinigung des Innenbereiches einschließlich der
sanitären Anlagen am Wochenende (Samstag und Sonntag)
Was Sie mitbringen sollten:
Einsatzbereitschaft, Zuverlässigkeit und Flexibilität
Ausgeprägten Sinn für Sauberkeit und Ordnung
Bereitschaft zur Wochenend- und Feiertagsarbeit
Gepflegtes und freundliches Auftreten
Was Sie bei uns erwartet: Eine von Juni bis September saisonbedingte Arbeitsstelle mit ca. 20 Stunden / Monat, die mit einer leistungsgerechten Bezahlung nach dem Tarifvertrag für Versorgungsunternehmen (TV-V) vergütet wird.
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann rufen Sie uns gerne an oder senden eine kurze Vorstellung Ihrerseits an:
oder per E-Mail als pdf-Datei an: christina.wiedemann@pappenheim.de
Für weitere Rückfragen steht Ihnen Herr Petrenz
unter der Telefon-Nr. 09143/606-98 gerne zur Verfügung.
LEBENS[wert] setzt neue Impulse für Ausbildungsfachkräfte
Am 19. April kamen ausbildende Führungskräfte der Region Altmühlfranken am Adventure Campus Treuchtlingen zum LEBENS[wert] Boxenstopp zusammen. Britta Strunz, Geschäftsführerin von Krause-Guss, und Michael Stief, Trainer für Positive Kommunikation, luden zu einem Austausch über Herausforderungen und Strategien in der Ausbildung ein. Ausbildungsbetriebe sind eingeladen, sich an zukünftigen Vernetzungstreffen zu beteiligen.
Britta Strunz – Im Motorsport bedeutet dies auftanken, passende Reifen aufziehen für die nächste Runde, kleine Reparaturen oder Einstellungen optimieren.
Zum LEBENS[wert] Boxenstopp kamen am 19. April ausbildende Führungskräfte aus der Region Altmühlfranken an den Adventure Campus Treuchtlingen. Eingeladen hatten Britta Strunz, Geschäftsführerin von Krause-Guss und Gründerin von LEBENS[wert] und Michael Stief, selbstständiger Trainer für Positive Kommunikation und Lehrbeauftragter an der Hochschule für Angewandtes Management. Ein regionales Netzwerk von ausbildenden Unternehmen. Dies ist die Vision der Initiatoren. In regelmäßigen Abständen sollen sich Gleichgesinnte zum Thema Herausforderungen in der Ausbildung auszutauschen können, Erfahrungen teilen und gemeinsam mögliche Strategien finden, wie lebenswerte, menschengerechte und fachlich herausragende Ausbildung gelingen kann.
Viele Unternehmen stecken eine Menge Engagement, Zeit, Nerven und Herzblut in die Ausbildung und Weiterentwicklung junger Menschen. Doch in diesem Bereich ist gerade ein enormer Veränderungsprozess im Gang. Man liest von einer „schwierigen“ Generation Z und von „unflexiblen“ Unternehmen, von einem „anspruchsvollen“ Arbeitnehmermarkt und vom „Kampf“ um die motiviertesten und fachlich besten Mitarbeiter.
Die wichtigsten Bezugspersonen für die Auszubildenden sind in diesem Umfeld aber die Ausbilderinnen und Ausbilder, die sich mit Fachverstand und Herz um „ihre Azubis“ kümmern. Doch wer kümmert sich um die Kümmerer? Auch die Ausbildenden brauchen Zeit, persönlich und fachlich aufzutanken, so die Überzeugung von Britta Strunz und Michael Stief. Es braucht einen Austausch, um neue Ideen und Impulse zu bekommen oder das eigene Engagement zu reflektieren.
In der Gruppe und Einzelgesprächen befassten sich die Ausbildenden z.B. mit den Fragen: „Was bedeutet für mich Ausbildungserfolg?“, „Wie kann Positive Führung dazu beitragen?“ und nicht zuletzt „Wie sorge ich auch gut für mich selbst?“.
In der Boulderhalle wurden die Lehrenden dann wieder selbst Lernenden: Das Klettern an der Boulderwand brachte sehr viel Spaß und alle in Bewegung, aber auch neue Sichtweisen und Blickwinkel im Umgang miteinander.
„Denn nur wer in Bewegung bleibt, kann den immer neuen unvorsehbaren Herausforderungen mit Leichtigkeit begegnen und erfolgreiche Strategien ausbauen.“ So die feste Überzeugung von Britta Strunz, in deren Betrieb derzeit 5 Auszubildende 2 Berufe erlernen.
Ausbildungsbetriebe, die Interesse an einer Vernetzung und Austausch haben, sind herzlich eingeladen und können sich gerne per Mail an strunz.britta@krause-guss.de wenden.
Der nächste LEBENS[wert] Boxenstopp ist schon in Planung.
Titelfoto: LEBENS[wert
Stromabschaltung in Bieswang
Die Stadtwerke Pappenheim informieren über geplante Wartungsarbeiten am Stromnetz in Bieswang. Am Samstag, den 11. Mai 2024, wird zwischen 07:30 Uhr und 18:00 Uhr in Teilen von Bieswang der Strom aufgrund dieser Arbeiten zeitweise abgeschaltet. Die Anschlussteilnehmer werden gebeten, empfindliche Geräte, die durch die Stromunterbrechung beeinträchtigt werden könnten, vorsorglich vom Netz zu trennen und erst nach Beendigung der Maßnahmen wieder in Betrieb zu nehmen.
Des Weiteren ist während der Abschaltung keine Einspeisung von Strom aus privaten Stromerzeugungsanlagen ins Netz der Stadtwerke möglich. Die Stadtwerke Pappenheim bitten um Verständnis für die notwendigen Arbeiten zur Aufrechterhaltung und Verbesserung der Stromversorgungsinfrastruktur.
Freibad Pappenheim startet am 11.Mai 2024 in die Saison
Das Freibad Pappenheim öffnet am Samstag 11.05.2023,11:00 Uhr seine Pforten. Die offizielle Eröffnung mit einer Ansprache von Bürgermeister Florian Gallus findet um 12:00 Uhr statt. Wie immer ist am Eröffnungstag der Eintritt frei.
Schon jetzt weißen die Stadtwerke Pappenheim darauf hin, dass im Herbst, einen Tag nach der Freibadschließung wieder das Hundeschwimmen stattfindet.
Dimi’s Genusswerkstatt in Pappenheim erweitert das Angebot
Vor drei Jahren öffnete Dimi’s Genusswerkstatt in Pappenheim erstmals seine Türen und seitdem hat es sich zu einem beliebten Treffpunkt für Feinschmecker und Genießer entwickelt. Um das dreijährige Jubiläum gebührend zu feiern und seinen Gästen noch mehr kulinarische Vielfalt zu bieten, hat das Team von Dimi’s Genusswerkstatt jetzt sein Angebot erweitert.
Unter der Leitung von Dimitra und Ali Demir wurde das Angebot um einige Neuheiten ergänzt. Ab dem 9. April können Gäste täglich zusätzlich zum bisherigen Angebot täglich auch Chicken Burger genießen, die mit frischen Zutaten und einer Prise Liebe zubereitet werden.
Darüber hinaus stehen jeden Donnerstag Goulaschsuppe und Chili con Carne auf der Speisekarte.
Im Mai wird das Angebot weiter ausgebaut, denn dann wird Dimi’s Genusswerkstatt auch köstliche Pizzas anbieten. Von klassischen Varianten bis hin zu kreativen Kreationen wird für jeden Geschmack etwas dabei sein. Zusätzlich können sich Gäste auf eine Auswahl an erfrischenden Eisvariationen im Eisbecher freuen, die sowohl im Lokal als auch im Außenbereich genossen werden können. Für diejenigen, die es eilig haben, wird das Eis auch zum Mitnehmen angeboten, entweder im Becher oder in der Waffel.
Als weitere Neuerung präsentiert Dimi’s Genusswerkstatt verschiedene interessante Cocktails, die insbesondere an heißen Sommertagen im schattigen Außenbereich für Erfrischung sorgen und die Gäste zum Verweilen und Genießen einladen.
Mit diesen neuen Angeboten möchten Dimitra und Ali Demir eine Marktlücke in Pappenheim schließen und ihren Gästen ein noch abwechslungsreicheres kulinarisches Erlebnis bieten.
Dimi’s Genusswerkstatt
Vorbestellungen über Handy oder WhatsApp unter 0151 209 766 39
Deinsgerstraße 18, 91788 Pappenheim
Aktualisierte Beratungszeiten in der Pappenheimer Tourist Information
Mit dem Frühlingsbeginn begrüßt Pappenheim seine Gäste und Bürger mit angepassten Öffnungszeiten des Büros für Tourismus und städtische Veranstaltungen. Ab dem 1. April bis einschließlich 30. September 2024 öffnet die Touristinformation ihre Türen von Montag bis Freitag jeweils von 10:00 bis 16:00 Uhr durchgehend, um Ihnen bei der Planung Ihres Aufenthalts behilflich zu sein, und bieten auch samstags von 9:30 bis 12:30 Uhr ihre Beratungen an.
Bitte beachten Sie, dass das Büro für Tourismus und städtische Veranstaltungen an Sonn- und Feiertagen geschlossen bleibt.
Nutzen Sie die Gelegenheit, um mehr über die verborgenen Schätze und die reiche Geschichte Pappenheims zu erfahren. Ob Sie sich für Kultur, Natur oder historische Sehenswürdigkeiten interessieren, das freundliches Team steht Ihnen mit Rat, Tat und zahlreichen Tipps zur Seite.
Traditionsgeschäft Päckert´s seit 10 Jahren unter Leitung von Sieglinde Halbmeyer
In der Deisingerstraße in Pappenheim, feierte Päckert´s Trachten & Landhausmode kürzlich sein zehnjähriges Jubiläum unter der Leitung von Sieglinde Halbmeyer. Ein Anlass, der die Inhalberin dazu inspirierte, ihr Team zu einem überraschenden Abend einzuladen, dessen wahren Grund sie zunächst geheim hielt.
Die Überraschung war gelungen: In lockerer Atmosphäre kamen die Mitarbeiterinnen zusammen, um dann zu erfahren, dass es um mehr als nur ein Beisammensein ging. Halbmeyer nutzte den Moment, um zwei ihrer langjährigen Weggefährtinnen, Doris Huber und Anke Neubert, zu ehren. Beide sind seit der Übernahme des Geschäfts durch Halbmeyer vor zehn Jahren dabei und wurden für ihre Treue und ihren Einsatz mit einer Urkunde ausgezeichnet.
„Es geht mir darum, Danke zu sagen“, erklärte Halbmeyer. „Doris und Anke haben mit ihrer Arbeit maßgeblich zum Erfolg beigetragen. Das ist eine echte Teamleistung.“
Päckert´s Trachten & Landhausmode ist weit über die Grenzen Pappenheims hinaus bekannt für seine hochwertige Auswahl an Trachten- und Landhausmode. Unter Halbmeyers Führung hat das Geschäft seine Position im Herzen der Trachtenliebhaber weiter gefestigt. Das Jubiläum markiert nicht nur einen wichtigen Meilenstein, sondern blickt auch optimistisch in die Zukunft, mit einem Team, das sich durch Leidenschaft und Fachkenntnis auszeichnet.
Titelfoto: Tracheten Päckert´s
Pappenheimer Bürger stimmen über Zukunft des Tourismus ab
Pappenheim steht vor einer zukunftsweisenden Entscheidung. Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt sind aufgerufen, über ein ambitioniertes Tourismuskonzept abzustimmen, das Pappenheim als Ziel für Abenteuerlustige und Naturbegeisterte neu definieren könnte. Bei einer außerordentlichen Sitzung des Stadtrates am Gründonnerstag wurden Pläne vorgestellt, die ein neues Kapitel in der Tourismusgeschichte der Stadt aufschlagen sollen.
ACHTUNG! dieser Artikel ist der Aprilscherz 2024
Die Projekte umfassen drei innovative Bereiche: „Waldbaden“, „Leben im Schäferkarren“ und eine „Survival Area“. Diese Konzepte wurden von der touristischen Dreierspitze Pappenheim, Solnhofen und Treuchtlingen entwickelt. Sie zielen darauf ab, das Naturerlebnis in Pappenheim mit großflächigen Outdoor-Einrichtungen neu zu gestalten. Die vorgeschlagenen Maßnahmen beinhalten unter anderem entspannende Waldbäder, ganzjährige Übernachtungsmöglichkeiten in gemütlichen Schäferkarren und ein Survival-Areal für Abenteurer an den Steilhängen des Göhrener Tals.
Interessant ist, dass diese Pläne im gesamten Stadtrat auf große Zustimmung trafen, denn kurz nachdem die Idee einer Campingplatz-Erweiterung auf der Stöß als absurd verlacht wurde. Das ausgewählte Areal zwischen der Pappenheimer Stöß und dem Göhrener Tal sowie die Waldgebiete entlang der Hänge sollen nun für diese innovative Tourismusidee genutzt werden. Der Zugang zum neuen Abenteuerareal wird ausschließlich über Göhren möglich sein, um das Wohngebiet „Auf der Stöß“ nicht zu beeinträchtigen.
Im Zentrum des Konzepts stehen die Schäferkarren, von denen bis zu 60 Stück als Übernachtungsmöglichkeiten geplant sind. Ergänzt werden diese durch zwei Sanitärgebäude, die den Aufenthalt komfortabler gestalten sollen. Das Waldbaden wird durch eine Sanierung und Erweiterung der Liegehallen auf dem Gelände der ehemaligen Lungenheilanstalt ermöglicht. Die Survival Area soll den besonders abenteuerlustigen Besucherinnen und Besuchern ermöglichen, in Hängematten oder Zelten in den bewaldeten Hängen des Göhrener Tals zu übernachten.
Doch bevor diese Visionen Wirklichkeit werden können, liegt die Entscheidung in den Händen der Pappenheimer Bürgerinnen und Bürger. Bürgermeister Florian Gallus betont die Wichtigkeit der Bürgermeinung und lädt alle Interessierten ein, sich am Ostermontag im Europäischen Haus Pappenheim (EHP) über die geplanten Projekte zu informieren. Zwischen 10:00 und 17:00 Uhr werden Filmanimationen, Bespielbilder und großformatige Pläne die beeindruckenden Vorhaben den Interessierten näherbringen, wobei besonders das Survival Area als einzigartiges Merkmal für Pappenheim herausgestellt wird.
Die Einwohnerinnen und Einwohner Pappenheims stehen somit vor einer Entscheidung, die den Weg für ein zukunftsorientiertes und naturverbundenes Tourismuskonzept ebnen könnte. Es ist eine Gelegenheit, aktiv an der Gestaltung der eigenen Stadt mitzuwirken und über die Entwicklung eines Projekts zu entscheiden, das Pappenheim in der Region und darüber hinaus bekannt machen könnte.
Erfolgreicher Kaltstart beim Frühlingserwachen in Pappenheim
Das Frühlingserwachen zählt zu den ersten Großveranstaltungen in Pappenheim. Bei diesem Markt, der die malerische Altstadt Pappenheims in eine charmante Flaniermeile verwandelt, gab es Gelegenheit zum Shoppen und Flanieren. Jedoch wollten die Frühlingsgefühle bei den vielen Besuchern und den Marktleuten nicht so recht aufkommen. Denn bei windigem Wetter, zeitweise garniert mit kaltem Regen, waren warme Speisen und Getränke sowie windgeschützte und warme Plätze besonders begehrt.
Seit über 20 Jahren findet in Pappenheim ein Frühlingsmarkt statt, der stets um den kalendarischen Frühlingsbeginn in der Deisingerstraße stattfindet. Seit einigen Jahren ist die Stadt Pappenheim Veranstalter des Frühlingsevents, das von Christine Schindler von der Anton Schindler e.K., Sieglinde Halbmeier von Päckert’s Trachten und Landhausmoden sowie dem Stadtrat und Marktreferenten Karl Satzinger in Zusammenarbeit mit dem Touristikbüro der Stadt Pappenheim organisiert und betreut wird.
Auch in diesem Jahr konnte das Organisatoren Team den vielen Marktbesuchern neben den örtlichen Ladengeschäften eine beachtliche Anzahl an örtlichen und regionalen Anbietern präsentieren. Obwohl das Wetter nicht optimal war, zeigten sich die Anbieter durchwegs zufrieden. Besonders beliebt waren die angenehm gestalteten Geschäftsräume der Firma Schindler, wo das Beraterteam für Gartenmöbel, Gartenaccessoires und Markisen alle Hände voll zu tun hatte. Die Schindler’sche Schmiedewerkstatt war die originelle Kaffeestube des katholischen Kindergartens St. Martin, die immer gut besucht war. Auch in der Metzgerei Wörlein, bei Dimis Genusswerkstatt sowie im Café Lehner-Bäck stand der kulinarische Genuss im Vordergrund. Das Atelier „Frauensache“ und Päckert’s Trachten und Landhausmoden hatten ebenfalls ihre Ladengeschäfte geöffnet, genauso wie Zweirad Schleußinger in der Bahnhofstraße. Von den örtlichen Vereinen und Einrichtungen präsentierten sich die Freiwillige Feuerwehr mit einem neuen Spiel für Jung und Alt, bei dem ein Ball mittels ferngesteuerter Hebekissen durch ein Labyrinth jongliert werden musste. Am Stand der Privilegierten Schützengesellschaft 1491 Pappenheim gab es Fischbrötchen sowie als besondere Spezialität vegane Karottenlachs-Semmeln. Kinder und Erwachsene konnten sich gleichermaßen als Schützen mit dem Lichtgewehr beweisen und für erzielte Treffer Ostereier bekommen. Eine beliebte Anlaufstelle waren die beiden Versorgungshütten der MRK 1856 Pappenheim, wo es Bratwürste und Getränke gab. Weitere Stationen, die für das leibliche Wohl sorgten, waren die Outdoor-Chef Grillvorführung im Zelt der Firma Schindler und Flammkuchen, Crepes und Kaffeespezialitäten aus dem Verkaufswagen der Event-Gastronomie Oberhäuser.
Mit Kinderschminken und einem gemütlichen Märchenzelt präsentierte sich der Outdoor-Kindergarten Göhren, und gleich daneben gab es frisch gebackene Waffeln vom evangelischen Kindergarten „Unterm Regenbogen“. Begeisterte Kinderaugen gab es beim nostalgischen Kinderkarussell und gleich nebenan bei der Spickerbude. Das weitere Angebot reichte von Dekoartikeln und Kerzen für das Osterfest und die Kommunion über Selbstgenähtes und Mode für Frauen bis hin zu Pflegeartikeln, Ölen, Schmuck, Keramik sowie gedrechselten und kunstvoll kreierten Artikeln aus der Werkstatt von Werner Hüttinger aus Ochsenhart. In der Touristinformation am Marktplatz konnten sich die Gäste über Pappenheim als Tourismusort informieren und von der Städtischen Bücherei gab es Bücher zu Schnäppchenpreisen im Angebot. Trotz des kalten und zum Teil recht unwirtlichen Wetters kamen erfreulich viele Besucher zum Frühlingserwachen nach Pappenheim. Auch wenn die Anbieter in ihren offenen Verkaufsständen am Ende des Marktes sicherlich durchgefroren waren, zeigten sich die meisten von ihnen mit dem Verkaufserfolg und dem Zuspruch der Besucher zufrieden.
Stadt Pappenheim sucht neuen Pächter/in für den Naturcampingplatz an der Altmühl
Entdecken Sie Ihre Möglichkeiten in Pappenheim – wo Natur, Geschichte und Gastfreundschaft aufeinandertreffen! Die malerisch gelegene Stadt Pappenheim öffnet die Tore zu einer einzigartigen Gelegenheit: Sie sucht eine/n enthusiastische/n Pächter/in für ihren Naturcampingplatz direkt an der Altmühl, der ab April 2025 in neuem Glanz erstrahlen soll.
Der Campingplatz erstreckt sich über eine großzügige Fläche von 1,8 Hektar und bietet rund 100 Stellplätze, die größtenteils mit Strom-, Wasser- und teilweise sogar Abwasseranschlüssen erschlossen sind. Eine idyllische Zeltwiese mit Grillhütte lädt zum Verweilen ein, während der beleuchtete Platz auch abends für Gemütlichkeit sorgt. Zusätzlich gibt es ein Verwaltungsgebäude mit Biergarten für gesellige Stunden.
Das Sanitärgebäude, das vor Pachtbeginn von der Stadt Pappenheim saniert wird, gewährleistet höchsten Komfort für die Gäste. Darüber hinaus befindet sich der Campingplatz derzeit im Bauleitplanverfahren mit dem Ziel der Erweiterung der Fläche, um noch mehr Naturfreunde begrüßen zu können.
Warum sollten Sie sich ausgerechnet für Pappenheim entscheiden? Nun, Pappenheim gilt als das Tor zum Altmühltal und ist eingebettet zwischen dem Fränkischen Seenland mit Brombach- und Altmühlsee sowie der bezaubernden Domstadt Eichstätt, die nur 25 Kilometer südlich liegt. Die Stadt selbst beherbergt das weit über die Region hinaus bekannte Freibad, das auch an belebten Sommertagen eine Oase der Ruhe bietet.
Der Campingplatz mit direktem Flusszugang, einst ein Flussbad, liegt malerisch am Fuße der historischen Pappenheimer Burg. Er grenzt unmittelbar an den international renommierten Altmühltalradweg und den im Jahr 2012 als schönster Wanderweg Deutschlands ausgezeichneten Altmühltal-Panoramaweg.
Sehen Sie Ihre Zukunft in der gastfreundlichen Atmosphäre eines Naturcampingplatzes, der zwischen malerischen Landschaften und historischen Sehenswürdigkeiten liegt? Dann zögern Sie nicht und senden Sie Ihre Bewerbung bis 31.05.2024 an
Stadt Pappenheim Marktplatz 1 91788 Pappenheim
E-Mail: stadtpappenheim@pappenheim.de
Für weitere Fragen stehen Ihnen Bürgermeister Gallus und Geschäftsleiter Eberle unter der Telefonnummer 09143/6060 gerne zur Verfügung.