Schnelles Handeln der Stadtwerke Pappenheim behebt Stromausfall in der Deisingerstraße

Am Samstagvormittag, den 17. August 2024, kam es in Teilen der Deisingerstraße in Pappenheim zu einem unerwarteten Stromausfall. Betroffen waren die Hausnummern 19 bis 35, darunter auch die Arztpraxis Filipski und die Metzgerei Wörlein. Dank des schnellen und engagierten Einsatzes der Stadtwerke Pappenheim konnte die Stromversorgung innerhalb kurzer Zeit wiederhergestellt werden.

Die sofortige Fehlersuche führte die Fachleute der Städtischen Werke zur Ursache des Ausfalls, die sich im Bereich der Hausnummer 21 befand. In Zusammenarbeit mit dem Bauunternehmen Hüttinger aus Geislohe (FHG) begannen noch am Samstagnachmittag die notwendigen Grabungsarbeiten. Bis in die Abendstunden hinein wurde mit Hochdruck gearbeitet, um das Problem zu beheben.

Der Fehler konnte schließlich in einer beschädigten Muffe lokalisiert werden, wie Steffen Petrenz, Leiter der Städtischen Werke, mitteilte. Noch am Samstagabend gelang es den Mitarbeitern, eine provisorische Stromversorgung für die betroffenen Gebäude zu gewährleisten, sodass zumindest über Nacht wieder Elektrizität zur Verfügung stand.

Am Sonntagmorgen nahm das Team der Stadtwerke die Arbeiten erneut auf, um eine dauerhafte Lösung sicherzustellen. Der Graben auf dem östlichen Gehweg wurde schließlich wegen eines weiteren Kurzschlusses auf eine Länge von fast 15 Metern ausgeweitet. Besonders im Hinblick auf die Arztpraxis und die Metzgerei war das Ziel, bis spätestens Sonntagabend eine stabile Stromversorgung wiederherzustellen.

Kurz vor 13:00 Uhr am Sonntag konnten die Mitarbeiter der Stadtwerke schließlich eine weitere defekte Muffe freilegen, die einen Kurzschluss verursacht hatte. Dank des engagierten und kompetenten Einsatzes der Fachkräfte konnte der Schaden vollständig behoben und die Stromversorgung zuverlässig wiederhergestellt werden.

Die Stadtwerke Pappenheim haben mit ihrem schnellen und entschlossenen Handeln gezeigt, dass sie auch in unvorhersehbaren Situationen die Versorgungssicherheit in der Stadt aufrechterhalten können. Das Lob für die Mitarbeiter, die teilweise bis in die Nachtstunden arbeiteten, ist mehr als verdient. Durch ihre Bemühungen wurde eine längere Unterbrechung der Stromversorgung erfolgreich verhindert – ein positiver Ausgang, der von den Betroffenen und der gesamten Stadt sehr geschätzt wird.

Stromausfall in Teilen der Deisingerstraße in Pappenheim

Am Vormittag des Samstags, 17.08.2024 hat es in Teilen der Deisingerstraße einen Stromausfall gegeben. Betroffen waren die Hausnummern 19 bis 35 einschließlich der Arztpraxis Filipski und er Metzgerei Wörlein. Die sofortige Fehlersuche der Stadtwerke Pappenheim konnte bei Messungen den Fehler im Bereich der Hausnummern 21 orten. In Zusammenarbeit mit dem Bauunternehmen Hüttinger aus Geislohe (FHG) wurde umgehend mit den Grabarbeiten begonnen, die bis in die Abendstunden andauerten.

Am Abend konnte der Fehler in einer Muffe festgestellt werden, die „nachgegeben“ hatte, wie Steffen Petrenz der Leiter der Städtischen Werke erklärte.

Noch am gleichen Abend konnten die Mitarbeiter der Städtischen Werke die betroffenen Anwesen über Nacht provisorisch mit Strom versorgt werden. Provisorisch deshalb, weil bei Messungen einen Weiter Feherstelle festgestellt wurde. Am Sonntagmorgen ginge der Bagger von FHG und drei Mitarbeiter der Städtischen Werke wieder zu Werke, um den östlichen Gehweg weiter aufzugraben. Der Graben betrug letztendliche eine Länge von fast 15 Metern.

Insbesondere weil eine Arztpraxis und das Metzgereigeschäft Wörlein an dem stromlosen Strang hängen, war es das Bestreben der Städtischen bis spätestens Sonntagabend eine sichere und dauerhafte Stromversorgung wieder herzustellen.

Kurz vor 13:00 Uhr haben die Fachleute der Städtischen Werke letztlich eine weiter Muffe freigelegt, die einen Kurzschluss verursacht hatte. Nach den Reparaturarbeiten, um 15:30 uhr hatten allen wieder Strom und konnten noch ihren Sonntag-Nachmittag-Kaffee kochen.

 




Zehn Jahre Ferien auf dem Gagsteiger-Hof in Osterdorf

Eine Ehrung für langjährige Gäste fand kürzlich in der Tourist-Information statt, als Bürgermeister Florian Gallus zusammen mit Doris Eisenbrand von der Tourist-Information die Familie Kaiser aus Ditzingen willkommen hieß. Bereits seit einem Jahrzehnt zieht es Doris und Raphael Kaiser, gemeinsam mit ihrer Tochter Marie und ihrem Sohn Luis, jedes Jahr aufs Neue nach Osterdorf, um ihre Ferien auf dem Erlebnisbauernhof von Manfred und Lydia Gagsteiger zu verbringen.

Bürgermeister Gallus begrüßte die Gäste und sprach seinen Dank im Namen der Stadt Pappenheim aus. „In unserer Region kann man Ruhe finden und entspannen, aber auch jede Menge erleben“, hob er hervor. Als Zeichen der Anerkennung für ihre Treue überreichte er der Familie Kaiser eine Ehrenurkunde, einen Pappenheimer Regenschirm und edlen Wein, „für den Genuss am Abend“.

Familie Kaiser bestätigte, dass gerade die Ruhe und die Landschaft es sind, die sie immer wieder in die Ferienwohnung nach Osterdorf reisen lassen. Sie freuen sich jedes Mal über das vielfältige Angebot und Raphael Kaiser meinte: „wir haben noch immer nicht alles gesehen“. Gleich nach der Ehrung sind die Kaisers zu einer Bootstour von Eßlingen nach Dollnstein aufgebrochen

Auch der Gastgeber Manfred Gagsteiger ließ es sich nicht nehmen, mit seinem Sohn Josua persönlich zur Feierstunde zu erscheinen. Der Erlebnisbauernhof, den er gemeinsam mit seiner Frau Lydia in zweiter Generation führt, ist bereits seit 1970 eine beliebte Anlaufstelle für Urlauber.

 




Wasserwart in Vollzeit gesucht

Wasserwart in Vollzeit gesucht
Die Wasserversorgungsverbände links und rechts der Altmühl suchen baldmöglichst einen engagierten Wasserwart (m/w/d) in Vollzeit. Geboten wird ein sicherer und vielseitiger Arbeitsplatz mit flexiblen Arbeitszeiten. Bewerbungen sind bis zum 15.09.2024 möglich. Nachfolgend die Ausschreibung der beiden Zweckverbände:

Zweckverband zur Wasserversorgung der Gruppe links der Altmühl (mit Sitz in Bieswang)
und
Zweckverband zur Wasserversorgung der Gruppe rechts der Altmühl (mit Sitz in Langenaltheim)

Wir suchen baldmöglichst eine/n qualifizierte/n Mitarbeiter/in m/w/d für die Stelle als Wasserwart (m/w/d) in Vollzeit

Ihr Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen:

  • die Pflege-, Unterhaltungs-, Reinigungs- und Instandhaltungsarbeiten des Leitungsnetzes sowie der Wasserversorgungsanlagen und Grundstücke
  • das Verlegen von Wasserleitungen bei Austausch-, Neuanschlüssen oder Rohrbrüchen
  • zuverlässige Betreuung der Kunden inkl. Zählerwechsel und Zählerablesung
  • Bereitschaft für Wochenend- und Notfalldienste zur Beseitigung von Störfällen (auch zu unüblichen Zeiten)
  • eigenständige Betreuung der Anlagensteuerung
  • Bereitschaftsdienst mit gegenseitiger Vertretung der kooperierenden Wasserzweckverbände
  • Einmessen mittels GIS-Messstab
  • Erfassen und Pflegen der eingemessenen Daten in der GIS-Software

Ihr Anforderungsprofil:

  • eine abgeschlossene handwerkliche Berufsausbildung, möglichst in einer der folgenden Sparten: Ver- und Entsorgung, Fachkraft für Wasserversorgungstechnik, Maschinenbauer,Anlagenmechaniker, Gas- und Wasserinstallateur, Elektroinstallateur oder einem artverwandten Beruf, möglichst mit mehrjähriger Berufserfahrung
  • EDV-Kenntnisse in den Office-Programmen, Erfahrung im Umgang mit technischen Anlagen
  • Führerschein der Klasse B ohne Automatikeinschränkung ist erforderlich
  • Engagement mit hoher Belastbarkeit
  • Bereitschaft zur Weiterbildung als Wasserwart sowie Möglichkeit zur ständigen Fortbildung,um sich den wechselnden Anforderungen anzupassen
  • Teamfähigkeit, selbstständige, eigenverantwortliche und zuverlässige Arbeitsweise

Unser Angebot:

  • Eine unbefristete Vollzeitstelle (39 Stunden/Woche)
  • Sicherer, interessanter, vielseitiger und verantwortungsvoller Arbeitsplatz
  • Flexible Arbeitszeiten (Gleitzeit)
  • Die Beschäftigung und Entlohnung erfolgen entsprechend der Qualifikation in Anlehnung an den Tarifvertrag Versorgungsbetriebe (TV-V) inklusive der üblichen Leistungen, z.B. Zusatzversorgung.
  • Wenn Sie Interesse an einem sicheren Arbeitsplatz haben, dann senden Sie Ihre aussagekräftigen
  • Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse etc.) bis spätestens 15.09.2024 an den

Zweckverband zur Wasserversorgung
der Gruppe links der Altmühl, Am Wasserturm 1,
91788 Bieswang

oder digital an info@zv-bieswang.de.

Für weitere Auskünfte stehen wir Ihnen gerne unter der Telefonnummer 09143-737 zur Verfügung.




Malzfabrik Wurm such Verstärkung für die Mälzer-Mannschaft

Die Malzfabrik Wurm, ein traditionsreiches Familienunternehmen in Pappenheim, spezialisiert auf die Herstellung von hochwertigem Braumalz für Kunden im In- und Ausland, sucht ab sofort eine(n) engagierte(n) Betriebmitarbeiter(in). Das Unternehmen bietet spannende Weiterbildungsmöglichkeiten und vielversprechende Entwicklungsperspektiven in einem dynamischen Team. Anforderungen und Angebot gehen aus der folgenden Stellenanzeige hervor:

Wir suchen zur Verstärkung unserer Mälzer-Mannschaft ab sofort einen

Betriebsmitarbeiter
als Mälzer
(m/w/d) in Vollzeit

Ihre Aufgaben:
Mitarbeit in der Malzproduktion

Anlagensteuerung
Reinigungs- und Wartungsarbeiten
Unterstützung des Malzmeisters bei Warenkontrolle, QS, QM, Labortätigkeiten, etc.

Ihr Profil:
Interesse und Begeisterung für die Malzherstellung

Vorzugsweise Berufsausbildung als Brauer- und Mälzer oder in einem techn. Bereich (z.B. Schlosser, Elektriker, Anlagen-/ Industriemechaniker, Landwirt, etc.)
Zuverlässigkeit, Teamgeist und Lernbereitschaft
Bewusstsein für Sauberkeit und Hygiene
Strukturierte und eigenverantwortliche Arbeitsweise

Wir bieten Ihnen:
Solide Einarbeitung und Weiterbildung mit Entwicklungsperspektive

Abwechslungsreiche Aufgaben
attraktive Konditionen (Weihnachts- und Urlaubsgeld, 30 Tage Urlaub, JobRad, etc.)
Gutes Betriebsklima mit kurzen Entscheidungswegen

Wir freuen uns auf ihre Bewerbung an:
bewerbung@pappenheimer-malz.de oder
telefonisch unter 09143/ 83790




Aushilfe für die Pflege von Außenanlagen gesucht

Die Malzfabrik Wurm sucht für die Pfleg von Außenanlangen und kleinere Instandhaltungsarbeiten an unseren Firmengebäuden auf dem Firmengelände eine Aushilfskraft (Minijob):

Die Malzfabrik Wurm ist ein Familienunternehmen und spezialisiert auf die Herstellung von
hochwertigem Braumalz für Kunden im In- und Ausland.

Aushilfe
für die Pflege von
Außenanlagen
… gerne auch Rentner (m/w/d)

ab sofort

Ihre Aufgaben:

– Unterstützung bei der Pflege unserer Grundstücke (wie Rasen mähen, Unkraut entfernen, Heckenschnitt)
– Übernahme kleinerer Instandhaltungsarbeiten an unseren Firmengebäuden
– Schneeräum-/Winterdienst

Ihr Profil:
– Handwerkliches Geschick

– Von Vorteil: Erfahrung in der Gartenpflege
– Verantwortungsbewusstsein
– Motivation
– Freude in einem Familienunternehmen zu arbeiten

Wir bieten Ihnen:

– Arbeitszeit nach Vereinbarung und nach Erfordernis
– Abwechslungsreiches, selbstständiges Arbeiten
– Art der Stelle: Minijob
– Gutes Betriebsklima

Wir freuen uns auf ihre Bewerbung an: bewerbung@pappenheimer-malz.de oder
telefonisch unter 09143 / 83790




Bürgermeister würdigt langjährige Gäste vom Bodensee

Für Terry und Dieter vom Bodensee ist der jährliche Besuch in der Ferienwohnung Haus Anneliese im Pappenheimer Ortsteil Übermatzhofen zu einer liebgewonnenen Tradition geworden. Seit zehn Jahren kehren sie regelmäßig hierher zurück und haben mit dem Inhaber Horst Müller eine wahrlich freundschaftliche Beziehung aufgebaut. In der ruhigen Region fühlen sich die beiden sehr wohl und genießen es, immer wieder Neues auf ihren Spaziergängen und Ausflügen zu entdecken. Besonders Terry, die sich mittlerweile zur Kräuterexpertin entwickelt hat, begeistert sich für die vielfältigen Landschaften und die Schönheiten der Natur.

Am Mittwoch, den 24. Juli 2024, wurde Terry und Dieter für ihre Treue und Verbundenheit eine besondere Ehrung zuteil. Florian Gallus, erster Bürgermeister der Stadt Pappenheim, überreichte ihnen in der Tourist-Information eine Ehrenurkunde sowie kleine Präsente als Zeichen des Dankes und der Anerkennung.

Horst Müller, der sich schon auf das Wiedersehen im nächsten Jahr freut, schloss sich den Glückwünschen an und dankte den beiden für ihre langjährige Treue zu seinem Haus und der Region.

Foto:Touristinformation Pappenheim




Guss nach Maß – Landrat besucht Krause-Präzisions-Kokillenguss in Bieswang

„Nichts Anfassen, sonst sind die Hände schwarz!“, begrüßt Betriebsleiter Jochen Strunz Landrat Manuel Westphal zum Unternehmensbesuch bei Krause-Präzisions-Kokillenguss GmbH in Bieswang. Warum wird schnell klar, sobald sich die Tore zur Werkshalle öffnen: Zwischen Dampf, glühend heißem Metall und ganz viel Graphit arbeiten rund 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter allein in der Gießerei und fertigen hochwertige Einzelstücke im Handkokillengießverfahren.

Seit 1977 ist Krause auf dieses Gussverfahren spezialisiert und produziert so hochwertige Bauteile für die Industrie.

Gemeinsam mit Sebastian Regensburger von der Wirtschaftsförderung der Zukunftsinitiative altmühlfranken hat Landrat Westphal das Unternehmen, welches seit der Gründung in Bieswang angesiedelt ist, besucht.

Von der Planung und Konstruktion, über den Formenbau und Gussprozess, bis hin zur Nachbearbeitung, Montage, Veredelung und Logistik stellt Krause eine Gesamtlösung für seine Kunden aus ganz Europa her. In Bieswang werden unterschiedliche Gussteile in kleinen und mittleren Losgrößen vor allem für die Medizintechnik, aber auch für die Lebensmittelindustrie sowie den Pumpen- und Schiffsbau hergestellt. „Bei uns gibt es noch richtige Handarbeit, denn die Legierungen lassen sich maschinell nicht richtig verarbeiten“, erklärt Geschäftsführer Uli Krause bei der Führung durch die Werkshallen.

Die Firma stellt für die verschiedensten Einsatzzwecke Legierungen her. Ob Messing, Kupfer, Bronze oder Aluminium – Krause stellt je nach Anforderung auch eigene Legierungen her – denn der Zweck bestimmt das Gussmaterial. So entstehen verlässliche und belastbare Bauteile nach genauen Maß und Qualitätsvorgaben.

„Gerade in großen Anlagen lassen sich Kunden nur ungern auf Experimente ein, denn die Bauteile übernehmen wichtige Aufgaben“, betont der Betriebsleiter Jochen Strunz.
So stellt das Unternehmen beispielsweise leitende Bauteile mit einem hohen Kupferanteil für Windkraftanlagen her. „Teurer, aber die Bauteile sind belastbar“, weiß Geschäftsführer Krause. Die Produkte von Krause finden sich oft dort wieder, wo sie extremen Bedingungen ausgesetzt sind, wie bei Dampfgarern in Großküchen, Rettungsboothaken in der Seeschifffahrt, Pumpengehäuse oder in Gehäusen und Vorwagen bei Maschinen zur Kanalbefahrung. Die kleinen Stückzahlen von 20 bis

20.000 ermöglicht es dem Unternehmen dabei schnell und individuell auf die Wünsche

und Anforderungen der Kunden einzugehen.

Um den hohen Ansprüchen an Qualität gerecht zu werden, werden die Legierungen aus den Reinmaterialien hergestellt. Das macht auch die Produktion besonders effizient. Denn Fehlerstücke und Abfälle können wieder eingeschmolzen werden. Auch sonst versucht das Unternehmen, möglichst nachhaltig zu arbeiten. So investierte Krause in den vergangenen Jahren in energetische Optimierungen der Gebäudetechnik, Wärmerückgewinnung der Schmelzöfen oder auch Wachstumsinvestitionen in Maschinen- und Anlagenpark. Allein durch die Abwärme der Gussöfen, durch die Wasser zum Heizen der Gebäude und Brauchwasser erwärmt wird, spart Krause rund 30.000 Liter Heizöl im Jahr.

2014 hat die zweite Generation die Geschäftsführung übernommen. Britta Strunz und Uli Krause freuten sich, Landrat Manuel Westphal und den Wirtschaftsförderer der Zukunftsinitiative altmühlfranken zu begrüßen.

Vor allem in der Gussnachbearbeitung wird deutlich, dass Robotik und Automatisierung die Arbeit der insgesamt rund 95 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erleichtern. So können die Mitarbeitenden verstärkt in der Qualitätskontrolle oder Programmierung eingesetzt werden. Die Belegschaft kommt vor allem aus gewerblichen, technischen und handwerklichen Berufen, wie Industrie- und Werkzeugmechaniker oder Zerspanungs- und Gießereimechaniker, aber auch viele ungelernte Arbeitskräfte bekommen in dem Familienbetrieb eine Chance. „Wir haben Menschen aus allen Bereichen und jeden Alters, die sich bei uns im Betrieb einbringen“, erklärt die Geschäftsführerin Britta Strunz. „Wir versuchen unseren Mitarbeitern so gut es geht entgegenzukommen und sie da abzuholen, wo sie gerade stehen oder es ihre Lebenssituation zulässt. Die Menschen sind auch der Grund, warum sich das regionale Unternehmen im Familienpakt Bayern für eine familienfreundliche und menschengerechte Arbeitswelt stetig einsetzt. Ob durch unterschiedlichste Arbeitszeitmodelle, auf individuelle Interessen und Fähigkeiten angepasste Einsatzbereiche, ein stets offenes Ohr oder gerade kleine Gesten der Wertschätzung.“ Dadurch hat Krause auch wenig Probleme Fachkräfte zu halten oder neue zu gewinnen. Derzeit bildet das Unternehmen sechs Azubis aus.

Text: Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen Nico Kögel,
Foto: Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen / Sabrina Huf
Auf den Titelfoto: v.l. Landrat Manuel Westphal, Uli Krause (Geschäftsführer Krause-Präzisions-Kokillenguss GmbH), Sebastian Regensburger (Wirtschaftsförderer Zukunftsinitiative altmühlfranken) und Jochen Strunz (Betriebsleiter Krause-Präzisions-Kokillenguss GmbH).




Bieswang und Nachbardörfer setzen Zeichen gegen Umzingelung mit Windkraftanlagen

Die Bürgerinnen und Bürger von Bieswang und den umliegenden Dörfern haben unmissverständlich gezeigt, was sie von der geplanten Umzingelung durch riesige Windkraftanlagen halten. Die rechtliche Möglichkeit, Einwendungen gegen die 31. Aktualisierung des Regionalplanes 8 der Region Westmittelfranken vorzubringen, wurde von einer überwältigenden Zahl an Betroffenen genutzt.

Am Mittwochabend, den 26. Juni 2024, wurden die gesammelten Einwendungen gezählt. Die hohe Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger sorgte für große Freude. Insgesamt 198 Briefe mit Einwendungsschreiben wurden abgegeben, wobei die meisten Briefe Einwendungen von zwei oder mehr Familienmitgliedern enthielten. Dies bedeutet, dass rund 450 stimmberechtigte Bürgerinnen und Bürger allein durch diese Aktion zum Ausdruck bringen, „dass sie sich gegen diese Umzingelung mit Windkraftanlagen zur Wehr setzen“, heißt es in einer Mitteilung der Bürgerinitiative

Zusätzlich zu diesen Briefen wurden zahlreiche Einwendungen direkt per Post oder E-Mail an den Regionalen Planungsverband nach Ansbach gesendet. Diese konnten jedoch nicht in die Zählung einbezogen werden.

Mit Zuversicht und Freude
wurde der ansehnliche Berg an Briefen symbolisch auf die Reise nach zum regionalen Planungsverband nach Ansbach geschickt. Am Donnerstagvormittag wurde ein bis zum Rand gefüllte Wäschekorb mit den Briefen persönlich an Dr. Rainer Fugmann, den Regionalen Planer übergeben. In einem anschließenden Gespräch bei der Regierung von Mittelfranken wurden Dr. Fugmann nochmals die wesentlichen Argumente gegen die unverhältnismäßige Umzingelung von Bieswang und den Nachbardörfern mit Windkraftanlagen dargelegt. Dr. Fugmann zeigte sich beeindruckt von der großen Anzahl der Einwendungen.
Die Verteter der BI Bieswang betonten, dass hinter jedem dieser Schreiben menschliche Schicksale und fundamentale Rechte stehen.

Verhältnismäßigkeit bei regionalen Planungen
Die Bürgerinnen und Bürger der Region Bieswang fordern Verhältnismäßigkeit bei regionalen Planungen, Gesundheit, Schutz der beruflichen und finanziellen Existenz, Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen für kommende Generationen sowie die Beachtung jahrelanger Anstrengungen zur dörflichen Entwicklung im Rahmen des Projekts Dorferneuerung in Bieswang.

Vetorecht der Kommunen abgeschafft
Wie die Bürgerinitiative weiter mitteilt, wurde seit gestern das Vetorecht der Kommunen gegen Windkraftanlagen im Staatsforst durch Wirtschaftsminister Aiwanger und Ministerpräsident Söder abgeschafft. Dies bedeute, dass die Möglichkeiten für bürgerliche oder kommunale Einflussnahme stark eingeschränkt sind. Eine Verbandsklage, die ebenfalls zur Abschaffung vorgesehen ist, scheint die einzige verbleibende Option zu sein.

Angesichts dieser Entwicklungen messen die Verantwortlichen der Bürgerinitiative dieser Aktion der Einwohner von Bieswang und den Nachbardörfern eine besondere Bedeutung zu. Sie hoffen, dass der Planungsverband der Region 8, Westmittelfranken, die zahlreichen Einwendungen ernst nimmt und Bieswang nicht von Windkraftanlagen umzingelt wird.

Fotos: BI Bieswang




Solarpotenzial – auch für Pappenheim ist eine gebäudegenaue Analyse jetzt verfügbar

Im Zuge des digitalen Energienutzungsplans für den Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen wurde ein umfassendes Solarpotenzialkataster erstellt. Dieses neue Instrument ermöglicht es Bürgerinnen und Bürgern, eine erste Einschätzung darüber zu erhalten, ob ihre Dachfläche für Solar- und Photovoltaikanlagen geeignet ist. Besonders erfreulich ist, dass auch für Pappenheim und seine Ortsteile für jedes einzelne Gebäude die Eignung für eine Photovoltaikanlage dargestellt wird. Damit haben auch die Bürgerinnen und Bürger im Pappenheimer Land die Möglichkeit, aktiv an der Energiewende teilzunehmen und ihr Dachpotenzial optimal zu nutzen

[Direkt zum Solarpotenzialkataster geht’s hier lang … ]

Das Kataster berücksichtigt spezifische Eigenschaften wie Dachneigung, Ausrichtung und das Umfeld des Gebäudes, um die Eignung für die Installation von Solaranlagen zu bestimmen. Dabei können sowohl Photovoltaik- als auch Solarthermieanlagen analysiert werden. Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, ist das Kataster ein zentraler Bestandteil des landkreisweiten Energienutzungsplans und steht nun auf der Homepage des Landkreises unter

[www.altmuehlfranken.de/energienutzungsplan] zur Verfügung.

„Für jedes Gebäude kann mithilfe der interaktiven Karten bereits eine erste Einschätzung zur Anlagengröße abgerufen sowie verschiedene Szenarien durchgespielt werden. Darüber hinaus kann auch gleich für jedes Szenario eine erste Wirtschaftlichkeitsbetrachtung für die Dachanlagen ermittelt werden“, erklärt Landrat Manuel Westphal.

„Bei der Konfiguration einer Photovoltaikanlage kann beispielsweise der individuelle jährliche Strombedarf eingegeben werden, um herauszufinden, ob die Anlage voll einspeisen oder vor allem für den Haushaltsstrom genutzt werden sollte“, ergänzt die Klimaschutzmanagerin Eva-Maria Raab. Zusätzlich können Elektrofahrzeuge und Batteriespeicher berücksichtigt werden.

Das Solarpotenzialkataster basiert auf einem automatisierten Verfahren und dient als Erstinformation für die Bürgerinnen und Bürger. Es ersetzt jedoch nicht die fachliche Beratung durch einen qualifizierten Planer oder Installateur. Wenden Sie sich daher an Fachberater, um weiterführende Fragen zur Umsetzung von Solaranlagen zu klären.

 

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https://solare-stadt.de/landkreis-weissenburg-gunzenhausen/spk?lat=49.030061831&lon=10.971696517




Stromabschaltung in Göhren, Mittelmarter und Bieswang

Die Städtischen Werke Pappenheim informieren darüber, dass aufgrund betriebsnotwendiger Arbeiten der Strom in den folgenden Ortsteilen abgeschaltet werden muss:

  •  Göhren und Mittelmarter am Donnerstag, 20.06.2024, von 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr
  • Bieswang (nördlich der Hauptstraße), Donnerstag, 20.06.2024, von 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr
    Dauer: 2 Stunden am Vormittag und 2 Stunden am Nachmittag

Die Städtischen Werke empfehlen allen Anwohnern, während der Unterbrechung empfindliche Geräte vom Stromnetz zu trennen, um mögliche Beeinträchtigungen zu vermeiden. Diese Geräte sollten erst nach der Wiederherstellung der Stromversorgung wieder in Betrieb genommen werden.

Darüber hinaus können Stromerzeugungsanlagen während dieser Zeit nicht in das Netz der Stadtwerke Pappenheim GmbH einspeisen.

Die Städtischen Werke bitten um Ihr Verständnis für diese notwendige Maßnahme




Informationsveranstaltung zur Windkraft – Änderungen für Göhren beachten!

Am Montag, den 17. Juni 2024, um 19:00 Uhr, lädt die Stadt Pappenheim zu einer wichtigen Bürgerversammlung für die Bürger Göhrens in das Schulhaus nach Göhren zum Thema Windkraft ein.

Diese Informationsveranstaltung richtet sich insbesondere an die betroffenen Grundstückseigentümer und interessierte Bürger aus Göhren.

Für die Bürger aus Neudorf wird es eine separate Bürgerversammlung geben. Die entsprechende Einladung wird zu gegebener Zeit veröffentlicht.

 




Werbegemeinschaft Pappenheim fördert soziale Kompetenz der Schüler

Die Grundschule Pappenheim freut sich über eine großzügige Spende der vormaligen Werbegemeinschaft Pappenheim. Dank der Unterstützung konnten weitere Klassen das Training „STARK auch ohne Muckis – so stark wie ein Löwe“ absolvieren, das darauf abzielt, die mentale Widerstandsfähigkeit und soziale Kompetenz der Schüler zu stärken.

Bereits im vergangenen Jahr hatten vier Klassen der Grundschule das Anti-Mobbing-Programm erfolgreich durchlaufen. Die positive Resonanz führte dazu, dass nun durch die Spende der Werbegemeinschaft weitere vier Klassen die Möglichkeit erhielten, an diesem wertvollen Training teilzunehmen.

Die offizielle Urkunde mit der motivierenden Botschaft „Du bist ab sofort stark wie ein Löwe. Du bist super! Weiter so!“ wird von den Kindern mit Stolz präsentiert. Das Programm, durchgeführt von Trainerin Simone Brummer, stärkt das Selbstwertgefühl und fördert ein harmonisches Miteinander in der Klasse.

Ende April 2022 beschloss die Werbegemeinschaft Pappenheim ihre Auflösung. Bis Ende 2023 konnten noch die Einkaufsgutscheine eingelöst werden. Mit der endgültigen Auflösung wurde nun die Summe von 2.000 Euro an die Grundschule gespendet, um das Trainingsprogramm zu finanzieren. Die Pappenheimer Geschäftsleute Emmi Felsner, Karin Spanagel und Gerhard Sippekamp die Köpfe der vormaligen Werbegemeinschaft trafen sich in der Pappenheimer Grundschule mit Rektorin Eva Pols und Trainerin Simone Brummer. Gemeinsam besuchten sie eine der Klassen, die bereits stolz ihre Urkunden präsentierten.

Herausforderungen souverän und gelassen zu meistern
„STARK auch ohne Muckis“ ist ein Programm, das Kindern Strategien vermittelt, um Herausforderungen souverän und gelassen zu meistern. Es hilft ihnen, in Konfliktsituationen gesunde Entscheidungen zu treffen, klar zu kommunizieren und sicher zu handeln. Dieses Training ist besonders wichtig, da Mobbing und Stress in der Schule weit verbreitet sind und die Entwicklung der Kinder negativ beeinflussen können.

Die Rektorin der Grundschule, Eva Pols, betont die Bedeutung solcher Programme und hofft, auch die Eltern verstärkt in dieses Thema einzubeziehen. Derzeit sucht die Schule nach weiteren Sponsoren, um dieses wertvolle Training langfristig zu sichern.

Das Ziel ist es, dass jedes Kind mindestens einmal während seiner Schulzeit an diesem Training teilnehmen kann. Studien zeigen, dass jedes dritte Kind in Deutschland unter Mobbing leidet und fast jedes zweite Kind unter Stress. Diese Entwicklungen haben sich in den letzten Jahren verschärft, was die emotionale und körperliche Gesundheit der Kinder beeinträchtigt.

Durch das Training „STARK auch ohne Muckis“ werden Kinder und Erwachsene darin unterstützt, Herausforderungen gelassen zu bewältigen.