Stadtwerke Pappenheim informieren über Anpassung der PV-Abschlagszahlungen

Die Stadtwerke Pappenheim informieren derzeit die Betreiber von Photovoltaikanlagen (PV) über eine vorübergehende Anpassung der Abschlagszahlungen. Wie aus der Mitteilung hervorgeht, werden für die Monate Januar und Februar 2025 keine Abschlagszahlungen an die PV-Einspeiser geleistet.

Grund für diese Maßnahme ist eine Abweichung zwischen der prognostizierten und der tatsächlich erzeugten PV-Energie im Jahr 2024. Aufgrund einer geringeren Erzeugung wurden im vergangenen Jahr höhere Abschläge ausgezahlt, als es der tatsächlichen Einspeisung entsprach. Die Aussetzung der Abschläge im Januar und Februar, in denen die Erzeugung erfahrungsgemäß niedrig ist, dient dazu, diese Differenz auszugleichen.

Die Stadtwerke Pappenheim betonen, dass dies lediglich eine vorübergehende Maßnahme ist. Selbstverständlich wird eine abschließende Abrechnung erfolgen, bei der etwaige Abweichungen berücksichtigt werden. Sollte sich dabei ein offener Betrag zugunsten der Einspeiser ergeben, wird dieser selbstverständlich ausgezahlt – jedoch möglicherweise etwas später als in den vergangenen Jahren.

Die Stadtwerke danken ihren Kundinnen und Kunden für das Verständnis und stehen bei Rückfragen selbstverständlich zur Verfügung. Diese Anpassung soll langfristig dazu beitragen, die Abschlagszahlungen weiterhin auf einer verlässlichen und gerechten Grundlage zu berechnen.

 




Bürgerstiftung Pappenheim ruft zur Unterstützung für Turnverein auf

Die Bürgerstiftung Pappenheim will den Turnverein 1861 Pappenheim finanziell bei der dringend notwendigen Sanierung des Daches seiner denkmalgeschützten Turnhalle unterstützen. Um dieses wichtige Projekt zu ermöglichen, bittet die Stiftung alle Bürgerinnen und Bürger um Spenden.

Das Dach der denkmalgeschützten Turnhalle des Turnvereins 1861 Pappenheim steht vor einer dringenden Sanierung. Das 1907 im Jugendstil errichtete Gebäude, das seit über einem Jahrhundert ein fester Bestandteil des Vereinslebens und der Pappenheimer Gemeinschaft ist, wurde kürzlich aufgrund akuter Einsturzgefahr gesperrt. Diese Entwicklung trifft den Turnverein, der auf eine über 160-jährige Geschichte zurückblickt, schwer – nicht nur als Ort sportlicher Aktivitäten, sondern auch als kultureller und sozialer Mittelpunkt der Stadt.

Die plötzliche Sperrung stellt den Verein vor eine immense Herausforderung. Ein umfangreicher Sanierungsbedarf und hohe Kosten, die nur zu einem Teil durch Förderungen abgedeckt werden können, belasten den Verein erheblich. Trotz vorübergehender Ersatzlösungen kann das volle Angebot, das bislang 45 Prozent Kinder erreichte und ehrenamtlich organisiert wird, nicht wie gewohnt weitergeführt werden.

Um den Fortbestand des Vereins und seiner wertvollen Arbeit zu sichern, hat die Bürgerstiftung Pappenheim beschlossen, bei der Finanzierung der Sanierung mitzuwirken. In diesem Zusammenhang ruft die Stiftung alle Bürgerinnen und Bürger aus Pappenheim und den umliegenden Ortsteilen sowie weitere Unterstützer dazu auf, durch eine zweckgebundene Spende zu helfen.

Die Bürgerstiftung hat dafür ein Spendenkonto eingerichtet:

IBAN: DE 67 7645 0000 0232 2919 22
Bank: Sparkasse Mittelfranken Süd

Alle Spenden werden vollständig an den Turnverein weitergeleitet, und Spendenquittungen können auf Wunsch für die Steuererklärung ausgestellt werden.

Der Turnverein und die Bürgerstiftung betonen die Bedeutung des Projekts für die Gemeinschaft und danken bereits jetzt allen, die bereit sind, mit ihrem Beitrag die Wiederaufnahme des regulären Vereinsbetriebs zu ermöglichen.




Stadtwerke Pappenheim starten Zählerablesung im Dezember

Die Stadtwerke Pappenheim beginnen Anfang Dezember erneut mit der jährlichen Ablesung der Strom- und Wasserzähler in den Haushalten. In diesem Jahr setzt die Stadtwerke Pappenheim GmbH wieder auf den Einsatz von Ablesekarten, die an alle Haushalte im Strom- und Wassernetz sowie im Netzgebiet der Stadtwerke versandt werden.

Je nach Anschlussart erhalten die Haushalte jeweils eine oder mehrere Ablesekarten – für Strom, Wasser und gegebenenfalls Einspeisung. Die Zählerstände können unkompliziert auf den Karten eingetragen und anschließend entweder per Post zurückgeschickt oder direkt in den Briefkasten der Stadtwerke in Pappenheim eingeworfen werden.

Für alle, die den digitalen Weg bevorzugen, steht eine Online-Eingabe zur Verfügung. Die entsprechenden Zählerstände können unter folgendem Link eingetragen werden:

[ Online-Eingabe für Zählerstände hier … ].

Wichtiger Hinweis:
Ablesekarten des Wasserzweckverbandes „Links der Altmühl“ werden von den Stadtwerken Pappenheim nicht bearbeitet. Diese sind direkt an die Hauptgeschäftsstelle in Bieswang zu senden:
Wasserzweckverband „Links der Altmühl“
Am Wasserturm 1
91805 Pappenheim-Bieswang

Für Rückfragen stehen die Mitarbeiter der Stadtwerke Pappenheim gerne zur Verfügung. Die Stadtwerke danken allen Bürgerinnen und Bürgern für ihre Mithilfe und freuen sich auf eine zügige Abwicklung der Zählerablesung.




Sterntaleraktion für das Pappenheimer Turnhallendach

Eine besondere Weihnachtsaktion startet am 29. November 2024 in Pappenheim. Mit dem Verkauf von Edelstahlsternen, Glocken und Engeln werden für den Turnverein Spenden gesammelt,  die dringend für die notwendige Sanierung seines einsturzgefährdeten Turnhallendaches notwendig sind.

Die schon in den vergangenen Jahren angebotenen beliebten Weihnachtsdekorationen aus Edelstahl sind exklusiv im Ladengeschäft der Firma Schindler in der Deisingerstraße 37 erhältlich. Bis zum 20. Dezember haben alle Unterstützer die Möglichkeit, mit ihrem Kauf nicht nur ein dekoratives Schmuckstück für die Weihnachtszeit zu erwerben, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur Rettung der Turnhalle zu leisten.




Lean-Konzept für den Familienalltag

Mit dem Lean-Konzept Zeit, Geld und Energie im Familienalltag gewinnen. Am Donnerstag, den 21. November 2024, lädt das Seminar-Zentrum Altmühltal in die Kirchengasse 3 in Bieswang zu einer inspirierenden Veranstaltung ein. Unter dem Motto „Lean-Konzept im Familienalltag“ zeigt Angelika Zückner von OrgaScout, wie bewährte Methoden des Lean-Managements auch im privaten Umfeld zu mehr Struktur, Gelassenheit und Lebensqualität führen können. Beginn der Veranstaltung ist um 18:30 Uhr, der Eintritt ist frei.

Angelika Zückner wird in ihrem Vortrag anschaulich vermitteln, wie sich durch gezielte Organisation und Vermeidung von Alltagsverschwendung wertvolle Ressourcen wie Zeit, Geld und Energie sparen lassen. Mit praktischen Beispielen und inspirierenden Anregungen möchte sie Familien ermutigen, eigene Potenziale zu entdecken und ein harmonischeres Miteinander zu gestalten. Denn wie Frau Zückner betont: „Struktur macht uns fokussierter, selbstbewusster und glücklicher.“

Anmeldung und Kontakt:
Die Veranstaltung wird von Lebens[wert] by Krause Guss organisiert.
Interessierte können sich per E-Mail an lebenswert@krause-guss.de oder telefonisch unter 0151 222 12345 anmelden.




Pappenheim verbschiedet Kriterienkatalog für PV-Freiflächenanlagen

Die Stadt Pappenheim hat einen umfassenden Kriterienkatalog für die Errichtung von Photovoltaik-Freiflächenanlagen vorgelegt. Ziel ist es, den Ausbau erneuerbarer Energien voranzutreiben, dabei jedoch die Belange von Umwelt, Landwirtschaft und Anwohnern zu berücksichtigen.

Der Katalog wurde in fünf intensiven Arbeitssitzungen des „Arbeitskreises PV-Kriterienkatalog“ entwickelt, der von Experten des Instituts für Energietechnik begleitet wurde. In einem offenen und konstruktiven Austausch entstand ein Leitfaden, der sowohl die Chancen als auch die Herausforderungen von PV-Anlagen im Gemeindegebiet berücksichtigt.

Besonderes Augenmerk lag darauf, die Konflikte zwischen der Energiewende und dem Schutz der Kulturlandschaft im Naturpark Altmühltal zu vermeiden. Der Kriterienkatalog soll nun als Entscheidungshilfe bei zukünftigen Anträgen auf PV-Freiflächenanlagen dienen.

Schwerpunkte des Katalogs
Der Leitfaden setzt klare Prioritäten und Bedingungen für die Zulassung von Anlagen. Unter anderem gelten folgende Grundsätze:

– Maximale Anlagengröße: Anlagen dürfen nicht größer als 10 Hektar sein.

– Flächenvorgaben: Schutzgebiete wie Naturschutzgebiete, FFH-Gebiete oder Überschwemmungsflächen sind tabu.

– Abstandsregelungen: Anlagen müssen mindestens 300 Meter von Siedlungsgebieten entfernt sein, sofern nicht spezielle Einverständniserklärungen der Anwohner vorliegen.

Zusätzlich wurde festgelegt, dass Projekte mit lokaler Wertschöpfung bevorzugt werden. Initiativen, die durch Bürgergenossenschaften oder heimische Unternehmen getragen werden, erhalten besonderen Rückhalt.

 Veröffentlichung und Umsetzung
Nach der Beschlussfassung durch den Stadtrat wird der Kriterienkatalog veröffentlicht. Interessierte Vorhabenträger können bis zum 30. September 2025 Anträge einreichen. Ab dem 1. Oktober 2025 beginnt der Stadtrat mit der Prüfung der eingegangenen Konzepte.

 

Für die interne Verwaltung wurde zudem eine Karte erstellt, die potenziell geeignete Flächen kennzeichnet. Diese Karte dient lediglich der Orientierung und wird nicht öffentlich zugänglich gemacht.

 

Die Stadt Pappenheim will mit diesem Leitfaden ein Zeichen für eine nachhaltige und zugleich zukunftsorientierte Energiepolitik setzen.

 

Durch die transparente Ausarbeitung und klare Vorgaben erhofft sich die Stadt, sowohl innovative Projekte zu fördern als auch den Schutz ihrer einzigartigen Landschaft zu gewährleisten.




Betriebsbesichtigung im Autohaus Strobl

Das Autohaus Strobl in Zimmern konnte kürzlich einen besonderen Gast begrüßen. Bundestagsabgeordneter Arthur Auernhammer stattete dem traditionsreichen Familienbetrieb einen Besuch ab und erhielt dabei spannende Einblicke in die Entwicklungsgeschichte sowie die zukunftsorientierte Ausrichtung des Unternehmens..

Bei einem kurzen Rundgang durch den Betrieb lernte Auernhammer die beeindruckende Entwicklung des Autohauses kennen. Gegründet 1969, steht das Unternehmen seit über 50 Jahren für Kompetenz und ausgezeichneten Kundenservice. Im Jahr 1994 übernahm die zweite Generation, vertreten durch Matthias und Georg Strobl, die Geschäfte und führte das Autohaus mit frischen Ideen erfolgreich weiter.

Ein zentrales Thema des einstündigen Treffens war die Ausbildung und Weiterbildung im Autohaus Strobl. Als Ausbildungsbetrieb legt das Unternehmen großen Wert darauf, jedes Jahr junge Talente sowohl im technischen als auch im kaufmännischen Bereich zu fördern und zu fordern. „Unsere Mitarbeiter halten wir durch regelmäßige Schulungen immer auf dem neuesten Stand der Technik,“ betonten die Firmenchefs gegenüber Auernhammer.

Neben der Geschichte des Betriebs standen auch aktuelle Herausforderungen für mittelständische Unternehmen auf der Agenda. Mit Arthur Auernhammer diskutierten die Strobls über die Chancen und Probleme, die Unternehmen wie ihres heute bewältigen müssen. Themen wie die Elektromobilität und die Entwicklungen in der Automobilindustrie, insbesondere bei Herstellern wie VW, spielten dabei eine zentrale Rolle.

Foto: Autohaus Strobl




Neue E-Ladesäule am Lachgartenweg

An der Tankstelle Steil im Lachgartenweg in Pappenheim können jetzt auch Elektrofahrzeuge bequem aufgeladen werden. Die Firma Steil Energie GmbH hat dort eine moderne Ladesäule errichtet, die bereits seit dem 16. Juli 2024 am Netz ist. Mit einer maximalen Ladeleistung von 50 kW ermöglicht die Station zügiges Laden, insbesondere für Fahrzeuge, die eine kürzere Ladezeit benötigen.

Schnelllader mit 50 kW Leistung
Ursprünglich wäre eine Ladeleistung von 100 kW angestrebt worden, doch die Netzprüfung ergab, dass für diese Leistung ein Starkstromkabel von der gegenüberliegenden Straßenseite hätte verlegt werden müssen. Da dies vor Ort nicht realisierbar war, wurde die bestehende Versorgung der nahegelegenen Tankstelle aufgerüstet. So konnte die Ladesäule mit einer Ladeleistung von 50 kW eingerichtet werden – ideal für einen kleinen Schnelllader der Marke Alpitronic.

Größere Schnelllader, die eine Ladeleistung von 300 bis 400 kW erreichen, wären an diesem Standort nicht möglich gewesen, auch nicht durch zusätzliche Starkstromkabel. Dennoch bietet die nun installierte 50-kW-Ladesäule den Fahrern von Elektroautos eine zuverlässige und umweltfreundliche Stromversorgung.

100 % Ökostrom und eigenes PV-System
Die Ladesäule wird vollständig mit 100 % Ökostrom betrieben und teilweise durch die eigene Photovoltaikanlage der Steil Energie GmbH gespeist. Seit der Inbetriebnahme wurden bereits fast 1.000 kWh Strom geladen – ein klares Zeichen dafür, dass die Ladesäule gut angenommen wird.

Die neue Ladestation ist Teil des bundesweiten Ladenetzes „AVIA Volt“, der Elektromarke der AVIA. Derzeit ist das Laden nur mit Ladekarten möglich, doch in Kürze soll ein Kartenterminal aktiviert werden, das auch Zahlungen mit EC-Karten ermöglicht, um die Nutzung noch kundenfreundlicher zu gestalten.

Ausbau erneuerbarer Energien in der Region
Neben der Ladesäule in Pappenheim plant die Steil Energie GmbH weitere Stationen in der Region, darunter in Treuchtlingen und Dollnstein. Das Unternehmen setzt konsequent auf erneuerbare Energien und bietet neben Strom für Elektroautos auch den synthetischen Diesel-Kraftstoff „AVIA NEXT Diesel HVO 100“ an. Dieser ist seit kurzem auch in Pappenheim erhältlich und soll eine nachhaltige Alternative für Dieselfahrzeuge bieten. Zusätzlich umfasst das Angebot der Firma Pellets für Heizungssysteme und Ökostromtarife für Haushalte.

Foto:Steil Energie GmbH




Saisonfinale bei Päckert’s Trachten- und Landhausmoden

Zum Saisonschlussverkauf bietet Päckert’s Trachten- und Landhausmoden in Pappenheim eine besondere Gelegenheit für alle Liebhaber hochwertiger Mode. Jetzt können Sie ausgewählte Stücke der aktuellen Kollektion zu stark reduzierten Preisen erwerben. Traditionelle Trachten und stilvolle Landhausmode – alles in gewohnter Spitzenqualität, aber zu unwiderstehlichen Konditionen.

Besuchen Sie Päckert’s in Pappenheim und sichern Sie sich Ihr Lieblingsstück.




2.000 Euro Spende auch für Pappenheimer Kita „Unterm Regenbogen“

Die evangelische Kindertagesstätte „Unterm Regenbogen“ hat kürzlich eine erfreuliche Spende in Höhe von 2.000 Euro von der aufgelösten Werbegemeinschaft erhalten. Mit diesem Betrag konnten nach längerer Wartezeit dringend benötigte neue Möbel für die Kleinen angeschafft werden.

Sowohl die Kinder als auch das Erzieherteam freuen sich über die kindergerechten Tische und Bänke, die jetzt zum Spielen, Basteln und gemeinsamen Essen genutzt werden. Besonders viel Freude bereitete den Kindern auch der „Ezyroller“, ein innovatives Gefährt, das für strahlende Gesichter auf dem Spielplatz sorgt.

„Wir sind der Werbegemeinschaft für diese großzügige Spende unendlich dankbar“, so das Team der Kita. „Die neuen Möbel und der Ezyroller bereichern unseren Alltag ungemein und ermöglichen den Kindern noch mehr Freiraum für kreatives Spiel.“

Mit dieser Spende hat die Werbegemeinschaft Pappenheim aus ihrem Auflösungskapital die dritte Einrichtung in Pappenheim mit 2.000 Euro bedacht. Wie berichtet, haben die Grundschule Pappenheim und auch die Kita St. Martin in Pappenheim eine Spende in gleicher Höhe erhalten.

Titelbild: Kiat Unterm Regenbogen




Werbegemeinschaft Pappenheim spendet für neue Außenspielgeräte

Großer Jubel herrschte kürzlich in der katholischen Kindertageseinrichtung St. Martin in Pappenheim. Dank einer großzügigen Spende der ehemaligen Werbegemeinschaft Pappenheim konnten zwei neue Außenspielgeräte für kreative Rollenspiele angeschafft werden. Die Einrichtungsleiterin Karin Liebald zeigte sich zusammen mit Martina Pop vom Elternbeirat und Christian Strobel von der Träger GmbH begeistert über die Spende im Wert von 2.000 Euro.

Die Werbegemeinschaft Pappenheim hatte Ende April 2022 ihre Auflösung beschlossen. Bis Ende 2023 konnten noch die ausstehenden Einkaufsgutscheine eingelöst werden. Die verbleibenden Mittel aus dem Gemeinschaftskapital wurden gemäß dem Beschluss der Vorstände an drei soziale Einrichtungen vergeben, die sich in der Vergangenheit besonders bei Veranstaltungen der Werbegemeinschaft eingebracht hatten.

Bereits im Juni 2024 wurde das Schulprojekt zur Selbstbehauptung in der Grundschule Pappenheim mit einer Spende von 2.000 Euro unterstützt (Wir haben berichtet). Auch die beiden Kindertageseinrichtungen „Unterm Regenbogen“ und „St. Martin“ erhielten jeweils eine Spende in gleicher Höhe.

Bei einem kleinen Empfang in der Kita St. Martin stellte Einrichtungsleiterin Karin Liebald der Delegation Emmi Felsner, Anita König und Karin Spanagel von der ehemaligen Werbegemeinschaft, die beiden neuen Außenspielgeräte vor. Dabei handelt es sich um ein Pferd und ein Cabrio-Auto aus Holz, die besonders für kreative Rollenspiele geeignet sind und bereits jetzt bei den Kindern großen Anklang finden.

Mit Karin Liebald bedankten sich auch Marina Pop vom Elternbeirat und Christian Strobel, Betriebsleiter der Katholischen Kindertageseinrichtungen für Altmühlfranken und Nordschwaben aus Eichstätt, für die Finanzierung gelungene Anschaffung. Passend zum neuen Holz-Cabrio spendeten die Eltern der diesjährigen Vorschulkinder ein Erinnerungsgeschenk, das eine Ausrüstung für ein Autorennen enthält – ein weiterer Grund zur Freude bei den kleinen Rennfahrern.

Die großzügige Unterstützung der Werbegemeinschaft Pappenheim wird in der Kita St. Martin noch lange in guter Erinnerung bleiben.

 




Mälzerei Wurm aus Pappenheim erneut Mitglied im Umweltpakt Bayern

Die Pappenheimer Mälzerei Wurm wurde jetzt zum wiederholten Male in den Umwelt- und Klimapakt Bayern aufgenommen. Damit wird die kontinuierliche Arbeit des Betriebs im Bereich des Umweltschutzes und der Ressourcenschonung von höchster Stelle honoriert. Landrat Manuel Westphal überreichte Geschäftsführerin Sophie Wurm die entsprechende Urkunde des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz und lobte das Engagement der Mälzerei als vorbildlich für die gesamte Region.

Die Mälzerei Wurm steht seit jeher für Qualität und Nachhaltigkeit – zwei Prinzipien, die tief in der Unternehmensphilosophie verankert sind. Seit der Gründung durch Ludwig Wurm vor etwa 70 Jahren hat sich der Betrieb von einer kleinen lokalen Braumalzfabrik zu einem modernen Unternehmen entwickelt, das jährlich bis zu 28.000 Tonnen hochwertiger Malze produziert. Die stetig wachsende Nachfrage führte dazu, dass die Produktionsanlagen in der Beckstraße in Pappenheim in den vergangenen Jahren durch gezielte Investitionen nicht nur erweitert, sondern auch technisch auf den neuesten Stand gebracht wurden.

Das Unternehmen, das heute von den beiden Geschäftsführern und Mitinhabern Friedrich und Sophie Wurm geleitet wird, zeichnet sich nicht nur durch seine hervorragenden Produkte aus, sondern auch durch seine klare Ausrichtung auf eine nachhaltige Zukunft. „Das ist wie beim Bierbrauen: Die richtige Mischung macht’s“, erklärt Sophie Wurm. „Wir möchten die Firma auch weiterhin visionär, nachhaltig und traditionsbewusst führen. Das ist unser Anspruch und darauf gründet unser Erfolg.“ Ein Erfolgsrezept, das sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch Früchte trägt, wie die erneute Aufnahme in den Umweltpakt Bayern bestätigt.

Die Verpflichtung zur Nachhaltigkeit zeigt sich bei der Mälzerei Wurm auf vielfältige Weise: Neben der energetischen Optimierung der Produktionsprozesse – unterstützt durch frühere Zertifizierungen und jährliche Audits – wurde in den vergangenen Jahren in zahlreiche Projekte investiert, die der Schonung von Ressourcen dienen. So wurden unter anderem die Gersten- und Malzaufbereitung modernisiert, ein neuer Wasserreservetank installiert sowie Keimkästen erneuert. Aktuell befindet sich ein neues Misch- und Ausgleichsbecken zur Abwasserbehandlung im Bau, das die Effizienz der Produktion weiter steigern soll.

Doch nicht nur in Sachen Umweltschutz zeigt die Mälzerei Wurm Verantwortung. Das unabhängige Familienunternehmen legt großen Wert auf ein gutes Arbeitsklima und langfristige Beziehungen – sowohl zu den eigenen Mitarbeitern als auch zu den Kunden. Viele Partnerschaften bestehen bereits seit mehreren Generationen und sind oft von persönlichem Kontakt geprägt. Dies spiegelt sich in der Zufriedenheit der Kunden und Mitarbeiter gleichermaßen wider.

Landrat Manuel Westphal zeigte sich bei der Übergabe der Urkunde sichtlich stolz: „Es ist sehr schön zu sehen, dass wir mit der Mälzerei Wurm ein so erfolgreiches wie auch nachhaltiges Unternehmen in der Region haben. Die Aufnahme in den Umweltpakt Bayern ist der verdiente Lohn für die vorausschauende Arbeit, die dort seit Jahren betrieben wird.“

Mit ihrer klaren Vision für die Zukunft, die Nachhaltigkeit als festen Bestandteil einschließt, und der festen Verwurzelung in der Region, scheint der Weg für die kommenden Jahre klar: Auf den Spuren des Gründers Ludwig Wurm soll das Unternehmen auch weiterhin höchste Standards in Sachen Qualität und Umweltschutz setzen – und dabei den Weg in eine nachhaltige Zukunft ebnen.

Titelfoto: Claudia Wagner/Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen